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Managementsystem Responsible Care

Richtlinien und Anforderungen

  • Neue Richtlinien zu den Themen Energie und Gefahrenabwehr
  • Neue weltweit gültige Anforderungen zu Arbeitssicherheit, Transportsicherheit und Lagersicherheit

Wir handeln verantwortungsvoll als verlässlicher Teil der Gesellschaft. Der Sicherheit unserer Mitarbeiter, Kontraktoren, Nachbarn sowie unserer Anlagen, Transporte und Produkte geben wir immer Vorrang. Den Rahmen für unsere Selbstverpflichtungen legen wir in unserem Responsible-Care-Managementsystem fest.

Stationen entlang der Wertschöpfungskette
Die Grafik stellt die verschiedenen Stationen entlang der Wertschöpfungskette dar. Das jeweils dunkelgrün hervorgehobene Feld zeigt an, welche Station im jeweiligen Kapitel thematisiert wird. (hier: Transport, Produktion, Transport, Kunden) (Grafik)

Strategie

Das Responsible-Care-Managementsystem der BASF umfasst die globalen Regeln und Standards sowie Prozesse zu Umweltschutz, Gesundheitsschutz und Sicherheit für verschiedene Stationen in unserer Wertschöpfungskette. Unsere Regeln betreffen den Transport von Rohstoffen, die Aktivitäten an unseren Standorten und Lagern, die Verteilung unserer Produkte sowie die Verwendung der Produkte beim Kunden. Konkrete Vorgaben zur Umsetzung dieser Standards legen wir über verbindliche Richtlinien fest. Diese beschreiben die entsprechenden Verantwortlichkeiten, Anforderungen und Bewertungsmethoden. Mit regelmäßigen Audits überprüfen wir unsere Leistung und Fortschritte. Die Ergebnisse nutzen wir, um uns kontinuierlich zu verbessern.

Wir setzen uns anspruchsvolle Ziele zu Umweltschutz, Gesundheitsschutz und Sicherheit. Unsere Richtlinien und Anforderungen aktualisieren wir stetig. Im Jahr 2012 haben wir je eine neue globale Richtlinie zum Thema Energie sowie zur Gefahrenabwehr beschlossen und neue weltweit gültige Anforderungen zur Arbeitssicherheit sowie zur Transport- und Lagersicherheit definiert.

Mögliche Schwachstellen und ihre Auswirkungen auf die Sicherheit unserer Mitarbeiter, auf die Umwelt oder unser Umfeld analysieren wir für alle Aktivitäten – von der Forschung, über die Produktion bis hin zur Logistik. In unseren Datenbanken dokumentieren wir Unfälle, Beinaheunfälle und sicherheitsrelevante Ereignisse an den Standorten sowie auf unseren Transportwegen. Zudem erfassen wir Ereignisse mit Personen, die in unserem Auftrag tätig sind. Das weltweite Erfassen und Auswerten von Ereignissen hilft uns, aus Fehlern zu lernen und Erfahrungswissen auszubauen.

Audits

Regelmäßige Audits tragen dazu bei, innerhalb der BASF-Gruppe einheitlich hohe Standards für Umweltschutz, Gesundheitsschutz und Sicherheit zu gewährleisten. Wir führen Audits an BASF-Standorten und bei Unternehmen mit BASF-Mehrheitsbeteiligung durch. Unsere Regelungen zu Responsible-Care-Audits haben wir in einer global gültigen Richtlinie definiert. Bei unseren Audits erstellen wir ein Umwelt- und Sicherheitsprofil, das zeigt, ob die vorhandenen Umwelt- und Sicherheitsleistungen ausreichen, um dem bestehenden Gefahrenpotenzial angemessen zu begegnen. Trifft dies nicht zu, vereinbaren wir Maßnahmen, deren Umsetzung wir zeitnah in Folgeaudits kontrollieren. Unser internes Auditsystem entspricht den Standards der externen Zertifizierungsverfahren ISO 19011 sowie OHSAS 18001. Nach ISO 14001 sind weltweit 196 Produktionsstandorte der BASF zertifiziert (2011: 179).

Im Jahr 2012 gab es in der BASF-Gruppe 112 Audits zu Umwelt und Sicherheit an 74 Standorten. Im Bereich Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz haben wir 42 Standorte auditiert.

Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact

 
  Download (xls, 19 kB)

Kosten und Rückstellungen der BASF-Gruppe für Umweltschutz (Millionen €)

 

2012

2011

1

Anstieg auf Grund höherer Ausgaben für den Betrieb von Umweltschutz­einrichtungen sowie für anteilige Umweltschutzkosten in Betrieben

2

Investitionen umfassen nachsorgende und produktionsintegrierte Umweltschutzmaßnahmen.

3

Anstieg im Wesentlichen auf Grund höherer Investitionen­ in Produktions­anlagen der BASF SE

4

Die Werte beziehen sich jeweils auf den 31. Dezember des entsprechenden Jahres.

Betriebskosten für Umweltschutz

910 1

850

Investitionen in neue und verbesserte Umweltschutzanlagen
und -einrichtungen 2

272 3

190

Rückstellungen für Umweltschutzmaßnahmen und Beseitigung von Altlasten 4

617

659