✓ geprüft

Ökologische und toxikologische Prüfungen

Umgang mit Tierversuchen

  • Ökologische und toxikologische Prüfungen, bevor unsere Produkte auf den Markt kommen
  • Einsatz von Ersatz- und Ergänzungsmethoden, wo immer möglich und von den Behörden anerkannt
  • 2012 circa 3,1 Millionen € in die Entwicklung von Alternativmethoden investiert

Bevor unsere Produkte auf den Markt kommen, unterziehen wir sie vielfältigen ökologischen und toxikologischen Prüfungen. Bereits bei der Erforschung und Entwicklung von Produkten berücksichtigen wir den aktuellen Stand der Wissenschaft. Tierversuche werden nur dann durchgeführt, wenn diese unerlässlich sind. Die Anforderungen von REACH und anderen nationalen Gesetzgebungen außerhalb der EU schreiben Tierversuche teilweise vor, um mehr Informationen über die Eigenschaften und Wirkungsweisen chemischer Produkte zu erhalten.

Wir halten die Vorgaben des deutschen Tierschutzgesetzes sowie die Anforderungen der Association for Assessment and Accreditation of Laboratory Animal Care – den weltweit höchsten Standard für Labortiere – ein. Wir entwickeln kontinuierlich Ersatz- und Ergänzungsmethoden und setzen diese ein, wo immer es möglich und von den Behörden anerkannt ist. Hierfür hat BASF im Jahr 2012 einen Betrag von 3,1 Millionen € investiert. Für Tests, die wir nicht auf Alternativmethoden umstellen dürfen oder können, arbeiten wir daran, unsere Verfahren weiter zu optimieren. Ersatz- und Ergänzungsmethoden setzen wir bei mehr als einem Drittel unserer Versuche ein. Derzeit sind 26 Alternativmethoden bei uns im Einsatz, 12 weitere sind in der Entwicklung. Wir haben beispielsweise eine Teststrategie entwickelt, mit der wir die kontaktallergene Wirkung von Stoffen am Menschen voraussagen können. Diese Teststrategie wenden wir in der zweiten und dritten Registrierungsphase von REACH für die Einstufung von rund 500 Substanzen an. So können wir Tierversuche weiter vermeiden.