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Gefahrenprävention und Standortsicherheit

Auf mögliche Zwischenfälle sind wir durch unsere Konzepte für Gefahrenabwehr vorbereitet. Darin erstellen wir für unsere Produktionsanlagen spezifische Gefahrenabwehrpläne. In diesen Prozess binden wir situationsbezogen Gemeinschaftsunternehmen, Partner, Lieferanten sowie Städte, Gemeinden und benachbarte Unternehmen ein. Unsere zentrale Notfallhilfe unterstützt rund um die Uhr weltweit die lokale Gefahrenabwehr. Um Gefahren für Sicherheit, Umwelt und Gesundheit noch effektiver zu vermeiden, haben wir im Jahr 2012 eine neue Richtlinie implementiert, in der wir global gültige Vorgaben und Maßnahmen zur Gefahrenprävention und -abwehr festgelegt haben.

Unsere Notfallsysteme überprüfen wir regelmäßig, beispielsweise in Übungen mit Mitarbeitern, Kontraktoren und Behörden. 2012 haben wir unsere Einsatzleitstellen in Europa weiter miteinander vernetzt und den Standort Schwarzheide in das Notfallsystem aufgenommen. So können wir standortübergreifend enger zusammenarbeiten und die Alarmmeldungen der Standorte noch zuverlässiger und schneller bearbeiten.

Unsere Anforderungen für Präventivmaßnahmen gegen Eingriffe von Dritten zum weltweiten Standortschutz haben wir 2012 weiter umgesetzt und unsere Schulungen zum Schutz von Know-how und sensiblen Informationen weiterentwickelt. Ziel ist es, einen umfassenden Schutz der Mitarbeiter und des Unternehmens, beispielsweise vor Know-how-Verlust und Kriminalität, sicherzustellen. Für den Standortschutz relevante Menschenrechtsaspekte, beispielsweise das Recht auf Freiheit und Sicherheit der Person, sind Teil der globalen Qualifizierungsanforderungen an unser Sicherheitspersonal. Deren Umsetzung haben wir 2012 in allen Regionen überprüft. Die Beachtung der Menschenrechte haben wir als verpflichtendes Element in alle Neuverträge mit Kontraktoren, die im Bereich der Standortsicherheit tätig sind, aufgenommen. Insbesondere bei Investitionen und Projekten in Schwellenländern analysieren wir mögliche Risiken für die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter und legen unseren Entscheidungen sicherheitsrelevante Aspekte zugrunde.

Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact