1.2 – Änderungen in der Rechnungslegung

Im Jahr 2013 ergaben sich Änderungen in der Rechnungslegung für BASF durch die Übernahme folgender International Financial Reporting Standards (IFRS) zum 1. Januar 2013:

IFRS 10 – Konzernabschlüsse

Mit IFRS 10 wird der Begriff der Beherrschung („control“) neu und umfassend definiert. Der neue Standard ersetzt die Vorschriften von IAS 27 „Einzelabschlüsse“ (früher „Konzern- und Einzelabschlüsse“), welche die Bilanzierung von Konzernabschlüssen regeln, sowie SIC-12 „Konsolidierung – Zweckgesellschaften“. Sowohl nach IAS 27 als auch IFRS 10 besteht ein Konzern aus einem Mutterunternehmen und seinen Tochterunternehmen, die von dem Mutterunternehmen beherrscht werden. IFRS 10 enthält im Vergleich zu IAS 27 eine neue Definition der „Beherrschung“. Danach ist zu beurteilen, welche Unternehmen zu konsolidieren sind. „Beherrschung“ setzt die gleichzeitige Erfüllung der folgenden drei Kriterien voraus:

  • Entscheidungsmacht des Mutterunternehmens über die maßgeblichen Tätigkeiten des Beteiligungsunternehmens,
  • variable Rückflüsse aus dem Beteiligungsunternehmen gehen dem Mutterunternehmen zu sowie
  • Fähigkeit des Mutterunternehmens, seine Entscheidungsmacht zur Beeinflussung der variablen Rückflüsse einsetzen zu können.

Auf Basis der Corporate Governance und eventuell bestehender Zusatzverträge wurden für Gesellschaften deren maßgebliche Tätigkeiten, variable Rückflüsse und der Zusammenhang zwischen der Beeinflussbarkeit der maßgeblichen Tätigkeiten und den variablen Rückflüssen analysiert.

Mit Anwendung des neuen Standards wurden vier Gesellschaften von der Vollkonsolidierung auf die Equity-Methode umgestellt. Bei drei Gesellschaften besteht keine Beherrschung nach IFRS 10, da die Partnerunternehmen über Aufsichtsgremien Mitspracherechte bezüglich der Festlegung und Ausübung einzelner relevanter Tätigkeiten haben. Bei der Gesellschaft für die Öl- und Gasproduktion in Libyen ist die Beeinflussbarkeit der variablen Rückflüsse nach Ertragsteuern durch die vertraglichen Regelungen mit dem libyschen Staat eng begrenzt, so dass nach IFRS 10 die Gesellschaft trotz eines Kapitalanteils von 51 % nicht beherrscht wird.

Obgleich BASF nicht die Mehrheit der Anteile an ZAO Gazprom YRGM Trading hält, stehen BASF auf Grund der Gewinnverteilungsabreden die Ergebnisse der Gesellschaft zu, so dass die Gesellschaft im BASF-Gruppenabschluss weiterhin voll konsolidiert wird.

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Auswirkung der Erstanwendung des IFRS 10 (Millionen €)

 

01.01.2012

Langfristige Vermögenswerte

–364

davon Sachanlagen

–574

at Equity bewertete Beteiligungen

217

Kurzfristige Vermögenswerte

–324

davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

–34

Vermögen

–688

 

 

Eigenkapital

–207

Langfristiges Fremdkapital

–377

davon Finanzschulden

Kurzfristiges Fremdkapital

–104

davon Finanzschulden

Kapital

–688

IFRS 11 – Gemeinsame Vereinbarungen

BASF hat Unternehmen, die gemeinsam mit Partnern geführt werden, bis Ende des Jahres 2012 gemäß IAS 31 grundsätzlich anteilmäßig in den Konzernabschluss einbezogen. Nach IFRS 11, der die Bilanzierung von gemeinsamen Vereinbarungen (Joint Arrangements) regelt, wird nunmehr zwischen Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures) und gemeinschaftlichen Tätigkeiten (Joint Operations) unterschieden. Im Falle von Joint Ventures sind die Partner auf Grund ihrer Gesellschafterstellung am Reinvermögen eines gemeinschaftlich geführten rechtlich selbständigen Unternehmens beteiligt. Bei Joint Operations haben die gemeinschaftlich beherrschenden Parteien unmittelbare Rechte an den Vermögenswerten und Verpflichtungen für die Verbindlichkeiten aus der Vereinbarung. Diese Voraussetzung ist insbesondere dann erfüllt, wenn die Produktion des Joint Arrangements nahezu vollständig an die Partner veräußert wird und kein Zugang zu externen Finanzierungsquellen besteht.

Beteiligungen an Joint Ventures sind nun zwingend nach der Equity-Methode zu bilanzieren. Bei Joint Operations sind die anteiligen Vermögenswerte, Schulden, Erträge und Aufwendungen zu erfassen.

Bei Gesellschaften, die nach der Analyse der Corporate- Governance-Strukturen als Joint Arrangement eingestuft wurden, wurde untersucht, ob die Kriterien für ein Joint Venture oder für eine Joint Operation gemäß IFRS 11 vorliegen. Hierzu wurde die Struktur des Joint Arrangement analysiert und, sofern die Strukturierung mittels eines eigenständigen Vehikels erfolgte, dessen Rechtsform, die sonstigen vertraglichen Vereinbarungen sowie alle übrigen Fakten und Begleitumstände geprüft. Mit Anwendung des neuen Standards wurden in der BASF-Gruppe 14 Gesellschaften von der anteilmäßigen Konsolidierung auf die Equity-Methode umgestellt. Für acht Gesellschaften wird weiterhin die anteilmäßige Konsolidierung angewendet, da sie ihre Produkte direkt an die Partner vermarkten und kein Zugang zu externen Finanzierungsquellen besteht.

Die folgende Übersicht zeigt die Auswirkungen des Übergangs von der anteilmäßigen Konsolidierung auf die Equity-Methode im Rahmen der Erstanwendung des IFRS 11 zum 1. Januar 2012:

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Auswirkung der Erstanwendung des IFRS 11 (Millionen €)

 

01.01.2012

Langfristige Vermögenswerte

57

davon Sachanlagen

–1.210

at Equity bewertete Beteiligungen

1417

Kurzfristige Vermögenswerte

–1.045

davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

–111

Vermögen

–988

 

 

Eigenkapital

9

Langfristiges Fremdkapital

–374

davon Finanzschulden

–349

Kurzfristiges Fremdkapital

–623

davon Finanzschulden

–151

Kapital

–988

Umgliederung At-Equity-Ergebnis als Teil des Ergebnisses der Betriebstätigkeit

Seit Anwendung der Standards IFRS 10 und 11 wird das bisher im Finanzergebnis berichtete At-Equity-Ergebnis als Teil des Ergebnisses der Betriebstätigkeit (EBIT) ausgewiesen. Der geänderte Ausweis im operativen Ergebnis trägt dem operativen Charakter der at Equity bewerteten Beteiligungen Rechnung.

IFRS 12 – Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen

IFRS 12 legt die Angaben fest, die in Bezug auf die beiden neuen Standards IFRS 10 „Konzernabschlüsse“ und IFRS 11 „Gemeinsame Vereinbarungen“ erforderlich sind. Der Standard ersetzt bisher in IAS 27 „Einzelabschlüsse“ und IAS 28 „Anteile an assoziierten Unternehmen“ enthaltene Angabepflichten. Die Umsetzung von IFRS 12 soll es ermöglichen, die Art der Beteiligung, Risiken und die finanziellen Auswirkungen zu beurteilen, die verbunden sind mit dem Engagement in Tochterunternehmen, Joint Arrangements, assoziierten Unternehmen und nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen.

Hierfür werden wesentliche Ermessensentscheidungen und Annahmen beschrieben, die bei der Bestimmung von Beherrschung, gemeinschaftlicher Beherrschung oder maßgeblichem Einfluss im Rahmen der Einbeziehung der Beteiligungen in den Konsolidierungskreis getroffen wurden. Angaben zu Anteilen an Tochterunternehmen geben Einsicht in die Struktur des Konzerns und den Einfluss der anderen Gesellschafter. Für Tochterunternehmen, deren Minderheitenanteile bezogen auf den gesamten Konzernabschluss wesentlich sind, müssen zusammengefasste Finanzdaten berichtet werden. Informationen zu Joint Arrangements und assoziierten Unternehmen ermöglichen des Weiteren die Beurteilung von Art, Umfang und finanziellen Auswirkungen dieser Beteiligungen. Dazu zählen Angaben zu Vertragsverhältnissen, die Beschreibung der Tätigkeit und zusammengefasste Finanzdaten für Joint Arrangements und assoziierte Unternehmen, die im Verhältnis zum Konzernabschluss als wesentlich zu erachten sind.

IAS 19 (revised) – Leistungen an Arbeitnehmer

Die bedeutendste Änderung des IAS 19 (revised) besteht darin, dass erfahrungsbedingte Anpassungen und Auswirkungen von Änderungen versicherungsmathematischer Annahmen, sogenannte versicherungsmathematische Gewinne und Verluste, unmittelbar in den Sonstigen Eigenkapitalposten erfasst werden müssen. Das bisherige Wahlrecht zwischen sofortiger Erfassung im Gewinn oder Verlust, im Eigenkapital oder der zeitverzögerten Erfassung nach der sogenannten Korridormethode wurde abgeschafft. Diese Änderung hat keine Auswirkung auf die Höhe des Eigenkapitals der BASF-Gruppe, da das bisher bestehende Wahlrecht im Einklang mit der nach IAS 19 (revised) verbindlich anzuwendenden Methode ausgeübt wurde. Die kumulierten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste, die bisher als Teil der Gewinnrücklagen ausgewiesen wurden, sind in Sonstige Eigenkapitalposten umgegliedert worden. Die Umgliederung betrug 2.444 Millionen € zum Ende des Jahres 2013 und 3.571 Millionen € zum Ende des Jahres 2012.

Mit IAS 19 (revised) werden weiterhin Änderungen der Leistungshöhe mit Rückwirkung auf bereits erdiente Anwartschaften, die aus Plananpassungen resultieren, nicht mehr über den Zeitraum bis zur Unverfallbarkeit verteilt. Die rückwirkenden Leistungsanpassungen werden unmittelbar im Jahr der Plananpassungen im EBIT verrechnet. Die Anwendung dieser Bilanzierungsmethode führte zu einer Reduzierung des EBIT der BASF-Gruppe um 3 Millionen € für das Jahr 2013 und zu einer Erhöhung um 16 Millionen € für das Jahr 2012. Hieraus resultierten entsprechende Auswirkungen auf die Höhe der Pensionsrückstellungen.

Darüber hinaus verlangt der geänderte Standard, dass die ergebniswirksam erfasste Verzinsung des Planvermögens nicht mehr auf Grund von Erwartungen, sondern unter Zugrundelegung des Diskontierungszinssatzes der Pensionsverpflichtungen erfolgt. Die Anwendung dieser Bilanzierungsmethode führte zu einer Reduzierung des Finanzergebnisses der BASF-Gruppe um 110 Millionen € im Jahr 2013 und um 80 Millionen € für das Jahr 2012. Um diese Beträge erhöhten sich die im Sonstigen Eigenkapital erfassten Beträge der Neubewertungen für leistungsorientierte Pensionspläne.

Durch die in IAS 19 (revised) erfolgte Klarstellung der Definition von Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses und der daraus resultierenden geänderten Bilanzierung von Altersteilzeit-Vereinbarungen reduzierte sich das EBIT im Jahr 2013 um 7 Millionen € und im Jahr 2012 um 17 Millionen €. Hieraus resultierte eine Erhöhung der Sonstigen Rückstellungen in gleicher Höhe.

Aufstellung der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen (Änderungen an IAS 1)

In Folge von Änderungen des Standards IAS 1 erfolgt nunmehr eine Trennung von ergebnisneutral im Eigenkapital erfassten Erträgen und Aufwendungen, die zu einem späteren Zeitpunkt in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden, von solchen, die niemals umgegliedert werden.

Änderungen an IFRS 7 – Finanzinstrumente: Angaben

Mit dieser Änderung des IFRS 7 werden die Anhangangaben zu verrechneten und verrechenbaren Finanzinstrumenten erweitert. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der BASF-Gruppe.

IFRS 13 – Bemessung des beizulegenden Zeitwerts

Mit diesem Standard wird die Fair-Value-Bewertung in IFRS-Abschlüssen einheitlich geregelt. Alle nach anderen Standards geforderten Fair-Value-Bewertungen haben nunmehr den einheitlichen Vorgaben des IFRS 13 zu folgen; lediglich für IAS 17 und IFRS 2 gibt es weiter eigene Regelungen. Der Standard ersetzt und erweitert zudem die Angabepflichten hinsichtlich der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) in anderen IFRS. Der Fair Value nach IFRS 13 ist als Abgangspreis (exit price) definiert, das heißt als Preis, der durch den Verkauf eines Vermögenswertes erzielt werden würde beziehungsweise als Preis, der gezahlt werden müsste, um eine Schuld zu übertragen. Wie bereits bislang aus der Fair-Value-Bewertung finanzieller Vermögenswerte bekannt, wird ein dreistufiges Hierarchiesystem eingeführt, das bezüglich der Abhängigkeit von beobachtbaren Marktpreisen abgestuft ist. In Übereinstimmung mit den Übergangsvorschriften des IFRS 13 werden die neuen Vorschriften zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert prospektiv angewendet und keine Vorjahres-Vergleichsinformationen für neue Angaben zur Verfügung gestellt. Ungeachtet dessen hatte die Änderung keine wesentlichen Auswirkungen auf die Bewertungen der Vermögenswerte und Schulden der BASF-Gruppe.

Änderungen an IAS 36 – Wertminderung von Vermögenswerten

Im Zuge einer Folgeänderung aus IFRS 13 „Bemessung des beizulegenden Zeitwerts“ wurde eine neue Pflichtangabe zum Goodwill-Impairment-Test nach IAS 36 eingeführt. Demzufolge ist der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten anzugeben, unabhängig davon, ob tatsächlich eine Wertminderung vorgenommen wurde. Diese Anhangangabe wurde jedoch vom IASB unbeabsichtigt eingeführt und mit dieser Änderung aus Mai 2013 wieder gestrichen.

Außerdem ergeben sich aus dieser Änderung zusätzliche Angaben, wenn eine Wertminderung vorgenommen und der erzielbare Betrag auf Basis eines beizulegenden Zeitwerts ermittelt wurde. Die sich hieraus ergebenden Änderungen wurden vorzeitig für das Geschäftsjahr 2013 angewendet.

Jährliche Verbesserungen der IFRS: Zyklus 2009 – 2011

Im Rahmen des Annual Improvement Project wurden Änderungen an fünf Standards vorgenommen. Mit der Anpassung von Formulierungen in einzelnen IFRS soll eine Klarstellung der bestehenden Regelungen erreicht werden. Daneben gibt es Änderungen mit Auswirkungen auf die Bilanzierung, den Ansatz, die Bewertung sowie auf Anhangangaben. Betroffen sind die Standards IAS 1, IAS 16, IAS 32, IAS 34 und IFRS 1. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der BASF-Gruppe.

Umgliederung von Ausleihungen innerhalb des langfristigen Vermögens

Langfristige Darlehensforderungen, sogenannte Ausleihungen, werden nunmehr unter „Übrige Forderungen und sonstiges Vermögen“ ausgewiesen. Zuvor waren diese Darlehen der Bilanzposition „Sonstige Finanzanlagen“ zugeordnet. Der geänderte Ausweis trägt der wirtschaftlichen Substanz des Postens als Forderung besser Rechnung. Zur Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreswerte angepasst. Zum 1. Januar 2012 wurden Ausleihungen in Höhe von 252 Millionen € aus der Bilanzposition „Sonstige Finanzanlagen“ in „Übrige Forderungen und sonstiges Vermögen“ sowie 259 Millionen € zum 31. Dezember 2012 umgegliedert.

Änderungen in der Segmentstruktur

Zum 1. Januar 2013 hat BASF ihre Organisationsstruktur optimiert. Das Geschäft wird seitdem von 14 (zuvor 15) Unternehmensbereichen geführt, die zu fünf (zuvor sechs) berichtspflichtigen Segmenten zusammengefasst sind. Die Zusammenfassung zu Segmenten erfolgt im Wesentlichen auf Grundlage der Geschäftsmodelle der Unternehmensbereiche. Das Segment Plastics wurde aufgelöst; dessen Geschäfte mit großvolumigen Produkten und Basispolymeren wurden in das Segment Chemicals integriert, die Geschäfte mit innovativen Kunststoffen im neuen Bereich Performance Materials im Segment Functional Materials & Solutions gebündelt.

Nachfolgend werden die sich aus den Änderungen von IFRS 10, IFRS 11, IAS 19 (revised), Änderungen an IAS 1 sowie der Umgliederung von Ausleihungen ergebenden Auswirkungen für das Geschäftsjahr 2012 zusammenfassend dargestellt. Die Auswirkungen auf den Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter und das Ergebnis je Aktie resultierten aus der erstmaligen Anwendung des IAS 19 (revised).

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Anpassung der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2012 infolge der geänderten Rechnungslegung (Millionen €)

2012
angepasst

2012
bisher

Veränderung

1

Inklusive der 2012 im Finanzergebnis ausgewiesenen Beträge der nach der Equity-Methode einbezogenen Gesellschaften

Umsatzerlöse

72.129

78.729

–6.600

Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen

–54.266

–58.022

3.756

Bruttoergebnis vom Umsatz

17.863

20.707

–2.844

 

 

 

 

Vertriebskosten

–7.447

–7.644

197

Allgemeine Verwaltungskosten

–1.359

–1.392

33

Forschungskosten

–1.732

–1.746

14

Sonstige betriebliche Erträge

1.709

1.722

–13

Sonstige betriebliche Aufwendungen

–2.653

–2.671

18

Ergebnis aus Unternehmen, die nach der Equity-Methode einbezogen werden 1

361

361

Ergebnis der Betriebstätigkeit

6.742

8.976

–2.234

 

 

 

 

Ergebnis aus Unternehmen, die nach der Equity-Methode einbezogen werden

171

–171

Übrige Erträge aus Beteiligungen

75

75

Übrige Aufwendungen aus Beteiligungen

–43

–43

Zinserträge

177

179

–2

Zinsaufwendungen

–724

–752

28

Übriges Finanzergebnis

–250

–170

–80

Finanzergebnis

–765

–540

–225

 

 

 

 

Ergebnis vor Ertragsteuern

5.977

8.436

–2.459

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

–910

–3.214

2.304

Jahresüberschuss

5.067

5.222

–155

 

 

 

 

Anteile anderer Gesellschafter

–248

–343

95

Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter

4.819

4.879

–60

 

 

 

 

Ergebnis je Aktie (€)

5,25

5,31

–0,06

Verwässerungseffekte

Verwässertes Ergebnis je Aktie (€)

5,25

5,31

–0,06

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Anpassung des Jahresüberschusses und der ergebnisneutral im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen für das Geschäftsjahr 2012 infolge der geänderten Rechnungslegung (Millionen €)

2012
angepasst

2012
bisher

Veränderung

Jahresüberschuss

5.067

5.222

–155

 

 

 

 

Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne

–2.732

–2.813

81

Neubewertung auf Grund von Mehrheitserwerb

–3

–3

Latente Steuern auf Posten, die in Zukunft nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden

847

874

–27

Ergebnisneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, die zu einem späteren Zeitpunkt nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden

–1.888

–1.942

54

 

 

 

 

Translationsanpassung

–211

–211

Marktwertänderung der zur Veräußerung verfügbaren Wertpapiere

7

7

Absicherung künftiger Zahlungsströme (Cashflow Hedge)

12

12

Absicherung von Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe

2

2

Latente Steuern auf Posten, die in Zukunft in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden

–11

–11

Ergebnisneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, die zu einem späteren Zeitpunkt in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden

–201

–201

 

 

 

 

Anteile anderer Gesellschafter

–9

–9

Summe ergebnisneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen

–2.098

–2.152

54

 

 

 

 

Jahresüberschuss und ergebnisneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen

2.969

3.070

–101

davon den Aktionären der BASF SE zuzurechnen

2.730

2.736

–6

anderen Gesellschaftern zuzurechnen

239

334

–95

Anpassung der Bilanz für das Geschäftsjahr 2012 infolge der geänderten Rechnungslegung

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Bilanz – Aktiva (Millionen €)

 

31.12.2012

 

01.01.2012

 

angepasst

bisher

Veränd.

 

angepasst

bisher

Veränd.

Immaterielle Vermögenswerte

12.193

12.241

–48

 

11.850

11.919

–69

Sachanlagen

16.610

18.177

–1.567

 

16.182

17.966

–1.784

At Equity bewertete Beteiligungen

3.459

2.045

1.414

 

3.486

1.852

1.634

Sonstige Finanzanlagen

613

880

–267

 

578

848

–270

Latente Steueransprüche

1.473

1.545

–72

 

862

941

–79

Übrige Forderungen und sonstiges Vermögen

911

650

261

 

816

561

255

Langfristige Vermögenswerte

35.259

35.538

–279

 

33.774

34.087

–313

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorräte

9.581

9.930

–349

 

9.676

10.059

–383

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

9.506

10.138

–632

 

10.151

10.886

–735

Übrige Forderungen und sonstiges Vermögen

3.455

3.504

–49

 

3.679

3.781

–102

Kurzfristige Wertpapiere

14

23

–9

 

14

19

–5

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

1.647

1.777

–130

 

1.903

2.048

–145

Vermögen von Veräußerungsgruppen

3.264

3.417

–153

 

295

295

Kurzfristige Vermögenswerte

27.467

28.789

–1.322

 

25.718

27.088

–1.370

Gesamtvermögen

62.726

64.327

–1.601

 

59.492

61.175

–1.683

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilanz – Passiva (Millionen €)

 

31.12.2012

 

01.01.2012

 

angepasst

bisher

Veränd.

 

angepasst

bisher

Veränd.

Gezeichnetes Kapital

1.176

1.176

 

1.176

1.176

Kapitalrücklage

3.188

3.188

 

3.203

3.203

Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn

23.708

20.106

3.602

 

21.168

19.446

1.722

Sonstige Eigenkapitalposten

–3.461

110

–3.571

 

–1.372

314

–1.686

Eigenkapital der Aktionäre der BASF SE

24.611

24.580

31

 

24.175

24.139

36

Anteile anderer Gesellschafter

1.010

1.224

–214

 

1.040

1.246

–206

Eigenkapital

25.621

25.804

–183

 

25.215

25.385

–170

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

5.421

5.460

–39

 

3.162

3.189

–27

Sonstige Rückstellungen

2.925

3.024

–99

 

3.223

3.335

–112

Latente Steuerschulden

2.234

2.511

–277

 

2.301

2.628

–327

Finanzschulden

8.704

9.113

–409

 

8.670

9.019

–349

Übrige Verbindlichkeiten

1.111

1.083

28

 

1.171

1.142

29

Langfristiges Fremdkapital

20.395

21.191

–796

 

18.527

19.313

–786

 

 

 

 

 

 

 

 

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

4.502

4.696

–194

 

4.827

5.121

–294

Rückstellungen

2.628

2.687

–59

 

3.115

3.210

–95

Steuerschulden

870

1.080

–210

 

841

1.038

–197

Finanzschulden

4.094

4.242

–148

 

3.833

3.985

–152

Übrige Verbindlichkeiten

2.623

2.395

228

 

3.047

3.036

11

Schulden von Veräußerungsgruppen

1.993

2.232

–239

 

87

87

Kurzfristiges Fremdkapital

16.710

17.332

–622

 

15.750

16.477

–727

Gesamtkapital

62.726

64.327

–1.601

 

59.492

61.175

–1.683

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Anpassung der Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2012 infolge der geänderten Rechnungslegung (Millionen €)

 

2012
angepasst

2012
bisher

Veränderung

Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter

4.819

4.879

–60

Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzanlagen

3.288

3.561

–273

Veränderung der Vorräte

–672

–640

–32

Veränderung der Forderungen

–1.104

–1.122

18

Veränderung der geschäftsbedingten Verbindlichkeiten und sonstigen Rückstellungen

932

807

125

Veränderung von Pensionsrückstellungen, von Vermögenswerten aus überdeckten Pensionsplänen, Nettovermögen von Veräußerungsgruppen und sonstige Posten

–223

–314

91

Gewinne (–)/Verluste (+) aus Abgängen von langfristigen Vermögenswerten und Wertpapieren

–438

–438

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit

6.602

6.733

–131

 

 

 

 

Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

–4.015

–4.149

134

Auszahlungen für Finanzanlagen und Wertpapiere

–144

–144

Auszahlungen für Akquisitionen

–1.043

–1.043

Erlöse aus Devestitionen

724

724

Erlöse aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten und Wertpapieren

501

524

–23

Cashflow aus Investitionstätigkeit

–3.977

–4.088

111

 

 

 

 

Kapitalerhöhungen/-rückzahlungen und sonstige Eigenkapitaltransaktionen

–1

–1

Aufnahme von Finanz- und ähnlichen Verbindlichkeiten

4.904

5.005

–101

Tilgung von Finanz- und ähnlichen Verbindlichkeiten

–5.247

–5.291

44

Gezahlte Dividende

 

 

 

an Aktionäre der BASF SE

–2.296

–2.296

andere Gesellschafter

–264

–345

81

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

–2.904

–2.928

24

Liquiditätswirksame Veränderung der Zahlungsmittel

–279

–283

4

 

 

 

 

Veränderung der Zahlungsmittel

 

 

 

auf Grund von Umrechnungseinflüssen

21

10

11

Änderungen des Konsolidierungskreises

2

2

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Jahresanfang

1.903

2.048

–145

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Jahresende

1.647

1.777

–130

Noch nicht zu berücksichtigende IFRS und IFRIC

Die Auswirkungen der im Geschäftsjahr 2013 noch nicht in Kraft getretenen beziehungsweise von der Europäischen Union nicht anerkannten IFRS und IFRIC auf den Abschluss der BASF-Gruppe wurden geprüft und werden nachfolgend erläutert. Sonstige neue Standards oder Interpretationen und Änderungen bestehender Standards oder Interpretationen haben keine nennenswerten Auswirkungen auf die BASF-Gruppe. Eine frühzeitige Anwendung der Standards vor Anerkennung durch die Europäische Union ist nicht geplant.

IFRS 9 – Finanzinstrumente

Im November 2009 veröffentlichte das IASB IFRS 9 „Finanzinstrumente“. Im ersten Schritt des Projekts zur Überarbeitung des IAS 39 „Financial Instruments – Recognition and Measurement“ führt der Standard neue Klassen, Klassifizierungskriterien und Bewertungsmaßstäbe für Finanzinstrumente ein. Zudem wurden im Oktober 2010 weitere Neuregelungen des IFRS 9 zu finanziellen Verbindlichkeiten und zur Ausbuchung von Finanzinstrumenten veröffentlicht. Diese Änderungen betreffen insbesondere die Regelungen für freiwillig zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten.

Im November 2013 wurden die neuen Regelungen zum Hedge Accounting veröffentlicht. Sie enthalten die künftigen Vorschriften zur Bilanzierung von Sicherungsgeschäften. Des Weiteren wurde durch eine Ergänzung des IFRS 9 die Möglichkeit geschaffen, den ergebnisneutralen Ausweis bonitätsbedingter Fair-Value-Änderungen von Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, vorzeitig umzusetzen. Zudem wurde der 1. Januar 2015 als Erstanwendungszeitpunkt aufgehoben. Ein neuer Erstanwendungszeitpunkt wird erst festgelegt, wenn der Standard vollständig vorliegt. Erst im Anschluss daran ist ein Endorsement durch die Europäische Union vorgesehen.

Mögliche Auswirkungen aus den genannten Änderungen auf BASF werden untersucht.