Globale Arbeits- und Sozialstandards

Arbeits- und Sozialstandards

  • Nationales Recht und Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation als Mindestanforderung
  • Einhaltung der Selbstverpflichtungen wird durch ein gruppenweit implementiertes Monitoringsystem überprüft
  • Wir streben den Einklang unserer Arbeitsbedingungen mit ILO-Standards, OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen und lokalen Anforderungen an

Die Grundlage unseres Handelns ist, dass wir nationales Recht und die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) einhalten. Zudem streben wir an, dass unsere Arbeitsbedingungen weltweit im Einklang mit unseren Selbstverpflichtungen und den einschlägigen ILO-Standards, OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen sowie mit lokalen Anforderungen, wie zum Beispiel Industriestandards, stehen. In Ländern, in denen nationale Gesetze, Regeln und Gebräuche von internationalen Standards abweichen, besteht die Herausforderung für uns darin, im Dialog mit den relevanten Stakeholdern nach adäquaten Lösungen zu suchen.

Die Einhaltung unserer Selbstverpflichtungen überprüfen wir über ein gruppenweit implementiertes dreigliedriges Monitoringsystem. Im Jahr 2013 gingen 80 Anrufe zu Menschenrechten, davon 78 Anrufe zu Arbeits- und Sozialstandards, bei den externen Compliance-Hotlines ein. In 20 Fällen wurde Fehlverhalten festgestellt. In allen Fällen wurden Gegenmaßnahmen ergriffen. Mit den Ergebnissen der jährlichen Abfrage bei unseren Gruppengesellschaften zur Überprüfung der dort geltenden Arbeitsbedingungen können wir für 2013 Aussagen über 100 % der Mitarbeiter treffen. Ergeben sich bei der Auswertung Hinweise darauf, dass unsere Selbstverpflichtungen unzureichend umgesetzt werden, gehen wir diesen Hinweisen nach und leiten Abhilfemaßnahmen ein. Um die Einhaltung von internationalen Arbeits- und Sozialstandards weltweit besser prüfen zu können, nehmen wir jährlich eine regionale Risikoanalyse für unsere Geschäfte vor, so auch 2013.

Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact

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Abfrage der ILO-Kernarbeitsnormen/Menschenrechte 2013 1

 

Implementierter Prozess

Effektivität des Prozesses

1

Datenbasis ohne Verenium Corporation mit Sitz in San Diego/Kalifornien. Das Unternehmen wurde am 1. November 2013 akquiriert.

2

Einige unserer Mitarbeiter sind in Staaten tätig, in denen das Recht auf Versammlungsfreiheit und Kollektivverhandlungen grundsätzlich durch nationales Recht eingeschränkt ist.

Verhinderung von Kinderarbeit

100 %

Prüfung des Alters der Mitarbeiter bei Anstellung

100 %

Mitarbeiter über 15 Jahre bei Anstellung

Verhinderung von Zwangsarbeit

100 %

Arbeitsvertrag basiert auf freiwilliger Zustimmung der Mitarbeiter

100 %

Recht der Mitarbeiter auf einseitige Kündigung des Arbeitsvertrages

Verhinderung von Diskriminierung

100 %

Personalmaßnahmen basieren auf objektiven Kriterien

 

2013 erhielten wir 18 Anrufe. In 2 Fällen wurde Fehlverhalten festgestellt und wurden Gegenmaßnahmen ergriffen

Recht der Mitarbeiter auf Versammlungs-
freiheit

100 % 2

Keine Maßnahmen der Gesellschaft zur grundlegenden Einschränkung der Versammlungsfreiheit

93 %

Mitarbeiter bei einer Gesellschaft beschäftigt, in der eine Arbeitnehmervertretung existiert

Recht der Mitarbeiter auf Kollektiv-
verhandlungen

100 % 2

Keine Maßnahmen der Gesellschaft zur grundlegenden Einschränkung von Kollektivverhandlungen

89 %

Mitarbeiter bei einer Gesellschaft beschäftigt, in der eine Arbeitnehmer­vertretung existiert und die Arbeitsbedingungen auf einem Kollektivvertrag basieren