Entwicklung wichtiger Abnehmerbranchen

Entwicklung der Industrieproduktion 2013

  • Mit 2,5 % etwas geringeres Wachstum der globalen Industrieproduktion als im Vorjahr (+2,7 %)
  • Niedrigeres Wachstum in vielen Hauptabnehmerbranchen
  • Besonders deutlicher Rückgang des Wachstums im Bereich Transport (2013: +2,1 %; 2012: +6,2 %)
  • Erholung der Baubranche und stärkeres Wachstum der Landwirtschaft
Wachstum wichtiger Abnehmerbranchen Reale Veränderung gegenüber Vorjahr
Wachstum wichtiger Abnehmerbranchen 2013 (Balkendiagramm)Bild vergrößern

Die globale Industrieproduktion wuchs mit 2,5 % im Jahr 2013 etwas geringer als im Vorjahr (+2,7 %) und blieb damit deutlich hinter dem von uns prognostizierten Wert von +3,7 % zurück. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften schwächte sich das Wachstum leicht ab (2013: +0,5 %; 2012: +0,7 %). Wesentliche Ursachen hierfür waren niedrigere Wachstumsraten in den USA und in Japan. In Europa fiel der Rückgang der Industrieproduktion deutlich geringer aus als im Jahr 2012. In den Schwellenländern verringerte sich das Wachstum (2013: +4,6 %; 2012: +5,0 %) vor allem infolge der schwächeren Entwicklung in China und Indien.

Viele Abnehmerbranchen der Chemieindustrie verzeichneten im Jahr 2013 ein niedrigeres Wachstum als im Vorjahr. Besonders deutlich war der Rückgang in der Transportindustrie. Nach den starken Aufholeffekten in den Vorjahren wuchs die Automobilproduktion in den USA zwar weiter robust, aber erheblich langsamer als 2012. In Japan ging die Produktion nach dem deutlichen Zuwachs im Vorjahr stark zurück. Auch in den Schwellenländern Asiens war das Wachstum der Automobilproduktion geringer. Der Rückgang der Automobilproduktion in Europa verlangsamte sich; sie schrumpfte aber weiter.

Gegen den Trend entwickelten sich lediglich die Bauindustrie und der Agrarsektor. Eine robuste Baukonjunktur verzeichneten insbesondere die USA, Japan und die asiatischen Schwellenländer. In Europa schwächte sich der Rückgang der Bauproduktion etwas ab. Die Landwirtschaft profitierte von besseren Witterungsbedingungen als im Vorjahr, das durch lange Trockenperioden geprägt war.

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Gesundheit und Ernährung | Elektronik