Entwicklung der chemischen Industrie

Entwicklung der chemischen Industrie 2013

  • Wachstum der weltweiten Chemieproduktion (ohne Pharma) stärker als im Vorjahr (2013: +4,6 %; 2012: +2,9 %)
  • Positives Wachstum in Japan nach deutlichem Rückgang im Vorjahr
  • Etwas höheres Wachstum in China
  • Rohölpreis der Sorte Brent knapp unter dem Vorjahresniveau
Chemieproduktion (ohne Pharma)
Reale Veränderung gegenüber Vorjahr
Chemieproduktion (ohne Pharma) 2013 (Balkendiagramm)Bild vergrößern

Das Wachstum der chemischen Industrie (ohne Pharma) war im Gegensatz zur Industrieproduktion stärker als im Vorjahr (2013: +4,6 %, 2012: +2,9 %). Es lag damit geringfügig über unserer Prognose von +4,3 %. Im Jahresverlauf 2012 waren die Zuwachsraten in der Chemieproduktion bereits etwas gestiegen, so dass die Ausgangsbedingungen für ein höheres Wachstum der Chemie- gegenüber der Industrieproduktion im Jahr 2013 günstiger waren.

Die Chemieindustrie entwickelte sich regional sehr unterschiedlich. In Europa stagnierte die Chemieproduktion nach einem starken Rückgang im Jahr 2012. Die Chemiebranche in den USA verzeichnete vor dem Hintergrund robust wachsender Kundenindustrien, insbesondere der Automobil- und Bauindustrie, ein stabiles Wachstum. In China und den anderen Schwellenländern Asiens lagen die Wachstumsraten insgesamt etwas über dem hohen Niveau des Jahres 2012. Nach dem deutlichen Rückgang im Vorjahr konnte die japanische Chemieindustrie wieder ein leicht positives Wachstum erzielen. In Südamerika nahm die Wachstumsrate vor allem infolge eines niedrigeren Wachstums in Brasilien ab.