Monomers

  • Umsatz trotz eines höheren Absatzes deutlich gesunken
  • Geringere Preise sowie negative Währungs- und Portfolioeffekte belasteten die Umsatzentwicklung
  • Ergebnis insbesondere auf Grund schwächerer Margen bei Caprolactam und Polyamiden deutlich zurückgegangen
Monomers – Umsatz nach Regionen (nach Sitz der Kunden)
Chemicals – Monomers – Umsatz nach Regionen (Tortendiagramm)Bild vergrößern

Der Umsatz mit Dritten im Bereich Monomers lag mit 6.385 Millionen € um 387 Millionen € unter dem Wert des Jahres 2012 (Mengen 1 %, Preise –4 %, Portfoliomaßnahmen –1 %, Währungen –2 %). Besonders deutlich war der Umsatzrückgang in der zweiten Jahreshälfte in Europa und Asien.

Im Arbeitsgebiet Isocyanate haben wir den Umsatz durch höhere Mengen gesteigert. Der Absatz von MDI übertraf in allen Regionen das Niveau des Jahres 2012, während wir den Absatz von TDI vor allem in Europa erhöhen konnten. Der Umsatz im Arbeitsgebiet Polyamide sank infolge niedrigerer Preise. Ein weiterer Kapazitätsaufbau bei Caprolactam in China und das gedämpfte Marktwachstum bei Faserpolymeren führten zu Preisrückgängen und geringeren Margen. Unser Geschäft mit Polymeren für Extrusionsanwendungen entwickelte sich trotz zunehmenden Wettbewerbs weiterhin positiv. Bei anorganischen Grundprodukten nahm der Umsatz verglichen mit dem Vorjahr ab. Maßgeblich hierfür waren Portfolioeffekte sowie niedrigere Preise bei Ammoniak.

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen verfehlte das Niveau des Jahres 2012 deutlich. Dies ist vor allem auf schwächere Margen bei Caprolactam und Polyamiden zurückzuführen.