Petrochemicals

  • Umsatz deutlich unter dem Niveau des Vorjahres
  • Niedrigere Mengen und Preise sowie negative Währungseffekte maßgeblich für den Umsatzrückgang
  • Ergebnis infolge signifikant besserer Margen bei Crackerprodukten in Nordamerika deutlich gestiegen
Petrochemicals – Umsatz nach Regionen (nach Sitz der Kunden)
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Im Bereich Petrochemicals ging der Umsatz mit Dritten 2013 um 475 Millionen € auf 7.785 Millionen € zurück. Grund hierfür waren neben negativen Währungseffekten die gesunkenen Mengen und Verkaufspreise (Mengen –2 %, Preise –2 %, Währungen –2 %).

In Europa lag der Umsatz vor allem mengenbedingt unter dem Niveau des Vorjahres. Die planmäßige Abstellung des Crackers in Antwerpen/Belgien hat dazu wesentlich beigetragen. Darüber hinaus belasteten niedrigere Preise die Umsatzentwicklung in der Region. In Nordamerika führten ein geringeres Preisniveau in einigen Produktbereichen und der schwächere US-Dollar zu einem leichten Umsatzrückgang. Dagegen war der Umsatz in Asien trotz eines schwierigen Marktumfelds stabil.

Margendruck verzeichneten wir vor allem im Acrylate- und Lösemittelgeschäft in Asien. Dies ist insbesondere auf zusätzliche Kapazitäten und die damit einhergehende bessere Produktverfügbarkeit in der Region zurückzuführen. Insgesamt lag das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen dennoch deutlich über dem Wert des Jahres 2012. Das niedrigere Margenniveau in einigen Produktbereichen wurde vor allem durch die signifikant verbesserten Margen bei Crackerprodukten in Nordamerika mehr als kompensiert.

In Nanjing/China haben wir 2013 mit dem Bau einer Acrylsäure-Anlage mit einer geplanten Kapazität von 160.000 Jahrestonnen begonnen. In Port Arthur/Texas haben wir den Rohstoffeinsatz weiter flexibilisiert, um die Vorteile von niedrigen Gaspreisen in den USA noch besser nutzen zu können.