Paper Chemicals

  • Umsatz deutlich unter dem Niveau des Vorjahres
  • Geringere Preise und negative Währungseffekte maßgeblich für den Umsatzrückgang
  • Ergebnis vor allem infolge niedrigerer Margen deutlich gesunken
Paper Chemicals – Umsatz nach Regionen (nach Sitz der Kunden)
Performance Products – Paper Chemicals – Umsatz nach Regionen (Tortendiagramm)Bild vergrößern

Der Umsatz mit Dritten im Bereich Paper Chemicals verringerte sich gegenüber dem Jahr 2012 um 122 Millionen € und lag bei 1.442 Millionen € (Mengen –2 %, Preise –4 %, Währungen –2 %). Bereinigt um Effekte aus Restrukturierungsmaßnahmen, erreichte der Absatz das Vorjahresniveau. Damit entwickelte sich unser Geschäft etwas besser als der für uns relevante Markt, der 2013 leicht schrumpfte. Niedrigere Rohstoffkosten und ein aggressives Wettbewerbsumfeld führten zu einem Rückgang der Preise. Negative Währungseffekte minderten den Umsatz zusätzlich.

Der Markt für grafische Papiere und Verpackungserzeugnisse entwickelte sich in allen Regionen deutlich schwächer als von uns erwartet. Die Nachfrage nach Papierchemikalien nahm infolgedessen ab. Während die Papierbranche in Europa und Nordamerika von Konsolidierungen geprägt war, traten in Asien, vor allem in China, massive Überkapazitäten auf. In diesem Umfeld haben wir die Repositionierung unseres Portfolios hin zu Chemikalien für Verpackungspapiere fortgesetzt. Darüber hinaus haben wir uns weiterhin auf Produktlinien mit klaren Wettbewerbsvorteilen für uns und unsere Kunden konzentriert. So konnten wir den Absatz von VFA-basierten kationischen Polymeren, die Papierherstellern eine höhere Effizienz und niedrigere Kosten im Herstellprozess ermöglichen, deutlich steigern und dabei stärker als der Markt wachsen.

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen sank vor allem wegen niedrigerer Margen deutlich. Die Fixkosten lagen auf dem Niveau des Vorjahres. Höhere Kosten durch die Inbetriebnahme neuer Anlagen in Asien und durch Investitionen in unser Zentrum für Nachhaltige Papierverpackungen haben wir mit unseren kontinuierlichen Kostensenkungsprogrammen und Restrukturierungsmaßnahmen, wie beispielsweise der Ausstieg aus dem Geschäft mit optischen Aufhellern in Nordamerika, kompensiert.