Geschäftsausbau in Schwellenländern

Umsatz 1 in Schwellenländern
Umsatz in Schwellenländern (Balkendiagramm)Bild vergrößern

1 Prozent des Umsatzes der BASF-Gruppe ohne Oil & Gas nach Sitz der Kunden
2 Umfassen EU-15, Norwegen, Schweiz, Nordamerika, Japan, Australien, Neuseeland

In den kommenden Jahren wollen wir noch stärker in Schwellenländern wachsen und unsere Führungsposition dort weiter ausbauen. 2020 werden die heutigen Schwellenländer voraussichtlich rund 60 % zur globalen Chemieproduktion beitragen. Vom deutlichen Wachstum in diesen Regionen wollen wir profitieren und planen deshalb, zwischen 2011 und 2020 dort mehr als ein Drittel unserer Investitionen in Sachanlagen zu tätigen.

Im Jahr 2013 verzeichneten die Schwellenländer wiederum ein erheblich kräftigeres Wachstum als die Industrieländer. Die Zunahme der Wirtschaftsleistung war allerdings geringer als im Vorjahr. Ein wesentlicher Grund hierfür war die schwache Weltkonjunktur, welche die Exportnachfrage dämpfte. Außerdem führte die Abwertung der Wechselkurse in vielen Schwellenländern zu höheren Importpreisen. Der Abfluss von Kapital wirkte sich darüber hinaus negativ auf die dortige Investitionstätigkeit aus.

Dennoch ist unser Geschäft in Schwellenländern 2013 erneut gewachsen: Verglichen mit 2012, konnten wir den Umsatz unserer Gesellschaften mit Sitz in diesen Ländern um 1 % auf 16.294 Millionen € steigern. Nach Sitz der Kunden haben wir unseren Umsatz (ohne Oil & Gas) in den Schwellenländern im Vergleich zum Vorjahr um 1 % auf 19.757 Millionen € erhöht. Damit betrug der Umsatz mit Kunden in Schwellenländern 2013 etwa 33 % des Gesamtumsatzes (ohne Oil & Gas). Bis 2020 wollen wir diesen Anteil auf rund 45 % ausbauen.

Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact