Ökologische und toxikologische Prüfungen

Umgang mit Tierversuchen

  • Ökologische und toxikologische Prüfungen, bevor unsere Produkte auf den Markt kommen
  • Einsatz von Ersatz- und Ergänzungsmethoden, wo immer möglich und von den Behörden anerkannt
  • Auszeichnung unserer Projekte zur Entwicklung von Alternativmethoden im Jahr 2013

Bevor unsere Produkte auf den Markt kommen, unterziehen wir sie vielfältigen ökologischen und toxikologischen Prüfungen. Bereits bei der Erforschung und Entwicklung von Produkten berücksichtigen wir den aktuellen Stand der Wissenschaft. Tierversuche werden nur dann durchgeführt, wenn diese unvermeidlich sind. Die Anforderungen von REACH und anderen nationalen Gesetzgebungen außerhalb der EU schreiben Tierversuche teilweise vor, um mehr Informationen über die Eigenschaften und Wirkungsweisen chemischer Produkte zu erhalten.

Wir halten die Vorgaben des deutschen Tierschutzgesetzes sowie die Anforderungen der Association for Assessment and Accreditation of Laboratory Animal Care – den weltweit höchsten Standard für Labortiere – ein. Wir entwickeln und optimieren kontinuierlich Ersatz- und Ergänzungsmethoden und setzen diese ein, wo immer es möglich und von den Behörden anerkannt ist. Hierfür hat BASF im Jahr 2013 einen Betrag von 2,8 Millionen € aufgewendet. Ersatz- und Ergänzungsmethoden setzen wir bei mehr als einem Drittel unserer Versuche ein. Derzeit sind 27 Alternativmethoden bei uns im Einsatz, 16 weitere sind in der Entwicklung. Im Jahr 2013 haben wir beispielsweise eine Teststrategie entwickelt, mit der wir die Auslösung von Hautallergie durch bestimmte Stoffe am Menschen voraussagen können. Diese Teststrategie wenden wir in der dritten Registrierungsphase von REACH für die Einstufung von Hunderten von Substanzen an. So können wir Tierversuche weiter vermeiden. Zudem haben wir mit europäischen Partnern eine Methode entwickelt, mit der wir, basierend auf im Labor gezüchteten Testzellen, das neurotoxische Potenzial von Substanzen testen können. Für unsere Projekte zur Entwicklung von Alternativmethoden sind wir im Jahr 2013 mit dem Tierschutzforschungspreis des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.