Anlagen- und Standortsicherheit

  • Global gültige Richtlinie zur jährlichen Überprüfung der Managementsysteme für Anlagensicherheit implementiert
  • Im Jahr 2013 mehr als 10.000 Mitarbeiter weltweit zu Anlagensicherheit geschult
  • Ausbau unseres weltweiten Netzwerks von Informationsschutzbeauftragten

Anlagensicherheit

In der Anlagenplanung setzen wir auf Prävention und wenden von der Konzeption bis zur Produktionsaufnahme ein fünfstufiges Überprüfungssystem an. In diesem berücksichtigen wir die wichtigsten Aspekte von Sicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz frühzeitig und betrachten und prüfen diese in jeder Planungsphase. Mit Hilfe einer Risikomatrix bewerten wir Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihren möglichen Auswirkungen und legen entsprechende Schutzmaßnahmen fest.

Um weltweit die Sicherheit unserer Anlagen kontinuierlich zu verbessern, überprüfen wir unsere Sicherheitskonzepte sowie die Anwendung unserer Risikomatrix alle zehn Jahre für alle Anlagen mit mittlerem und hohem Gefährdungspotenzial. Zudem haben wir 2013 eine Gruppenrichtlinie zur jährlichen Überprüfung der Managementsysteme für Anlagensicherheit und globale Anforderungen an die Sicherheitsdokumentation der Anlagen implementiert.

Ereignisse, die an unseren Standorten zu Bränden, Explosionen oder Stofffreisetzungen geführt haben, erfassen und untersuchen wir detailliert. Im Jahr 2013 haben wir unsere weltweit gültige Richtlinie zur Meldung von Schadensereignissen aktualisiert. So können wir Ereignisursachen global noch besser auswerten und unsere Prozesse weiter optimieren. Zudem haben wir 2013 unsere Schulungsmaßnahmen zur Anlagensicherheit erweitert und weltweit mehr als 10.000 Mitarbeiter geschult. In einer Arbeitsgruppe des International Council of Chemical Associations beteiligen wir uns an der Erarbeitung einer globalen Kennzahl zur Anlagensicherheit.

Gefahrenprävention und Standortsicherheit

Auf mögliche Zwischenfälle in unseren Produktionsanlagen sind wir durch spezifische Gefahrenabwehrpläne vorbereitet. Hierbei binden wir situationsbezogen Partner, Lieferanten sowie Städte, Gemeinden und benachbarte Unternehmen ein. Unsere zentrale Notfallhilfe unterstützt rund um die Uhr weltweit die lokale Gefahrenabwehr. Um einheitlich hohe Standards für Sicherheit, Umwelt und Gesundheit zu gewährleisten, haben wir unsere Richtlinie zur Gefahrenprävention und -abwehr 2013 in der BASF-Gruppe weiter umgesetzt.

Unsere Notfallsysteme überprüfen wir regelmäßig, beispielsweise in Übungen mit Mitarbeitern, Kontraktoren und Behörden. Im Jahr 2013 haben wir unsere Einsatzleitstellen in Europa weiter miteinander vernetzt. So können wir standortübergreifend enger zusammenarbeiten und Alarmmeldungen der Standorte noch schneller und zuverlässiger bearbeiten.

Zum weltweiten Standortschutz gegen Eingriffe von Dritten haben wir unsere Anforderungen für Präventivmaßnahmen weiter umgesetzt. Im Jahr 2013 haben wir weltweit rund 1.800 Mitarbeiter zum Schutz von Know-how und sensiblen Informationen geschult. Zudem haben wir 2013 unser weltweites Netzwerk auf über 500 Informationsschutzbeauftragte im Unternehmen weiter ausgebaut. Die Umsetzung der Maßnahmen zum umfassenden Schutz der Mitarbeiter und des Unternehmens, beispielsweise vor Know-how-Verlust und Kriminalität, überprüfen wir regelmäßig. Für den Standortschutz relevante Menschenrechtsaspekte, beispielsweise das Recht auf Freiheit und Sicherheit der Person, sind Teil der globalen Qualifizierungsanforderungen an unser Sicherheitspersonal. Wir verpflichten Kontraktoren, die im Bereich der Standortsicherheit tätig sind, auf die Einhaltung der Menschenrechte. Auch bei Investitionsprojekten und Projekten in Schwellenländern analysieren wir mögliche Risiken für die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter und legen unseren Entscheidungen sicherheitsrelevante Aspekte zu Grunde.

Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact