Die BASF-Gruppe

BASF steht für Chemie, die verbindet – seit nunmehr 150 Jahren. Als das führende Chemieunternehmen der Welt verbinden wir wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 113.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser breites Portfolio haben wir in den Segmenten Chemicals, Performance Products, Functional Materials & Solutions, Agricultural Solutions und Oil & Gas zusammengefasst.

Weltweit führend

BASF ist das führende Chemieunternehmen der Welt

In über 80 Ländern

tragen Mitarbeiter zu unserem Erfolg bei

Breites Portfolio

5 Segmente 14 Unternehmensbereiche 85 Produktbereiche

Organisation der BASF-Gruppe

  • 14 Unternehmensbereiche, zusammengefasst zu fünf Segmenten
  • Regionalbereiche, Zentraleinheiten und Kompetenzzentren unterstützen das Geschäft

Bis zum Jahresende 2014 trugen 14 Unternehmensbereiche, zusammengefasst zu fünf Segmenten, die operative Verantwortung und steuerten unsere 65 globalen und regionalen Geschäftseinheiten. Die Unternehmensbereiche entwickeln Strategien für unsere 85 Produktbereiche und sind branchen- oder produktorientiert ausgerichtet.

Struktur der BASF bis zum 31. Dezember 2014 – Anteil am Gesamtumsatz des Jahres 2014 (in %) 1

Struktur der BASF – Anteil am Gesamtumsatz des Jahres 2014 in Prozent (Tortendiagramm)

1 Die zu 100 % fehlenden 5 % des Umsatzes entfielen auf Sonstige.

Zum 1. Januar 2015 haben wir unser Geschäft mit Papierchemikalien neu geordnet, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Dazu haben wir den Bereich Paper Chemicals aufgelöst und führen das Geschäft mit Papierchemikalien in den Bereichen Performance Chemicals und Dispersions & Pigments weiter. So können wir Synergien entlang vorhandener Wertschöpfungsketten nutzen und bleiben gleichzeitig ein zuverlässiger und leistungsfähiger Partner für die Papierindustrie.

Unsere Regionalbereiche tragen dazu bei, das Geschäft lokal weiterzuentwickeln und Marktpotenziale auszuschöpfen. Sie sind auch dafür verantwortlich, die Infrastruktur für unser Geschäft zu optimieren. Für die Finanzkommunikation werden unsere Regionalbereiche zu den vier Regionen Europa; Nordamerika; Asien-Pazifik sowie Südamerika, Afrika, Naher Osten zusammengefasst.

Drei Zentralbereiche, sechs Zentralabteilungen und zehn Kompetenzzentren erbringen Leistungen für die BASF-Gruppe, zum Beispiel in den Gebieten Finanzen, Investor Relations, Kommunikation, Personal, Forschung, Ingenieurtechnik, Standortmanagement sowie Umwelt, Gesundheit und Sicherheit.

Standorte der BASF

Standorte der BASF (Weltkarte)

Märkte und Standorte

  • BASF in mehr als achtzig Ländern mit Gesellschaften vertreten
  • Sechs Verbundstandorte und 353 weitere Produktionsstandorte weltweit

BASF ist in mehr als achtzig Ländern mit Gesellschaften vertreten und liefert Produkte an eine Vielzahl von Geschäftspartnern nahezu überall auf der Welt. 2014 erzielten wir 44 % unseres Umsatzes (ohne Oil & Gas) mit Kunden in Europa. Auf die Region Nordamerika entfielen 26 %, auf Asien-Pazifik 21 % und auf Südamerika, Afrika, Naher Osten 9 %. Bezogen auf die gesamte BASF-Gruppe erzielten wir 55 % des Umsatzes mit Kunden in Europa, 20 % in Nordamerika, 17 % in Asien-Pazifik und 8 % in Südamerika, Afrika, Naher Osten.

Wir betreiben weltweit sechs Verbund- und 353 weitere Produktionsstandorte. Unser Verbundstandort in Ludwigshafen ist das größte zusammenhängende Chemieareal der Welt. Hier wurde das Verbundprinzip entwickelt, kontinuierlich optimiert und später an weiteren Standorten realisiert.

Verbund

  • Intelligente Vernetzung von Anlagen im Produktionsverbund
  • Technologie- und Wissensverbund

Der Verbund ist eine wesentliche Stärke der BASF. Hier schaffen wir Wert als ein Unternehmen, indem wir unsere Ressourcen effizient nutzen. Im Produktionsverbund werden beispielsweise Produktionsbetriebe und Energiebedarfe intelligent vernetzt, so dass Prozesswärme anderen Betrieben als Energie zur Verfügung steht. Außerdem können die Nebenprodukte einer Fabrik an einer anderen Stelle als Einsatzstoff dienen. Chemische Prozesse laufen in diesem System mit geringerem Energieeinsatz und höherer Ausbeute an Produkten ab. So sparen wir nicht nur Rohstoffe und Energie, sondern vermeiden auch Emissionen, senken die Logistikkosten und nutzen Synergien.

Neben dem Produktionsverbund ist der Technologie- und Wissensverbund ein wesentlicher Bestandteil des Verbundkonzepts. Expertenwissen bündeln wir in unseren global aufgestellten Forschungsplattformen. Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact

Wettbewerbsumfeld

In rund 70 % der Geschäftsfelder, in denen BASF aktiv ist, nehmen wir eine der ersten drei Marktpositionen ein. Zu unseren wichtigsten globalen Wettbewerbern zählen Akzo Nobel, Bayer, Clariant, Dow Chemical, DSM, DuPont, Evonik, Formosa Plastics, Lanxess, Reliance, Sabic, Sinopec und Solvay – neben vielen hundert lokalen und regionalen Wettbewerbern. Wir rechnen damit, dass Wettbewerber aus den Schwellenländern in den kommenden Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen werden.

Rechtliche Unternehmensstruktur

Als börsengehandelte Muttergesellschaft der BASF-Gruppe hat die BASF SE eine zentrale Stellung: Sie hält direkt oder indirekt die Anteile an den zur BASF-Gruppe gehörenden Gesellschaften und ist zugleich die größte operative Gesellschaft. Die meisten Gesellschaften decken ein breites Spektrum unseres Geschäfts ab. In einigen konzentrieren wir uns auf bestimmte Geschäfte, wie zum Beispiel in der Wintershall-Gruppe auf Öl-und-Gas-Aktivitäten. Im Abschluss der BASF-Gruppe werden einschließlich der BASF SE 274 Gesellschaften voll konsolidiert. 7 gemeinschaftliche Tätigkeiten (Joint Operations) berücksichtigen wir anteilmäßig und 34 Gesellschaften erfassen wir nach der Equity-Methode.

Vergütungsbericht und Angaben gemäß § 315 Abs. 4 Handelsgesetzbuch

Der Vergütungsbericht und die übernahmerechtlichen Angaben gemäß § 315 Abs. 4 HGB sind unter Corporate Governance zu finden. Sie sind Bestandteile des vom Abschlussprüfer geprüften Konzernlageberichts.

Anpassung der Vorjahreswerte

Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 und die ersten drei Quartale 2014 wurden angepasst, nachdem BASF und Gazprom am 18. Dezember 2014 übereingekommen sind, einen zum Jahresende 2014 geplanten Tausch von Vermögenswerten nicht zu vollziehen. Dies erforderte die Auflösung der Veräußerungsgruppe, in die betroffene Vermögenswerte und Schulden Ende 2012 bilanziell umgegliedert wurden.

Mehr zu den Anpassungen der Vorjahreswerte
Im Anhang zum Konzernabschluss
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