Entwicklung wichtiger Abnehmerbranchen

  • Deutlich stärkeres Wachstum der globalen Industrieproduktion als im Vorjahr
  • Hauptabnehmerbranchen der Chemieindustrie wachsen mit ähnlichen Raten wie 2013

Die globale Industrieproduktion wuchs im Jahr 2014 mit 3,4 % deutlich stärker als im Vorjahr (+2,9 %), blieb aber etwas hinter dem von uns prognostizierten Wert von 3,7 % zurück. Das Wachstum beschleunigte sich nur in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften (2014: +2,6 %; 2013: +1,0 %), insbesondere in den USA. Auch in Westeuropa konnte die Industrieproduktion nach Rückgängen in den beiden Vorjahren wieder leicht zulegen. Die Schwellenländer verzeichneten dagegen ein etwas langsameres Industriewachstum (2014: +4,3 %; 2013: +4,8 %). Hier spiegelte sich vor allem die Abschwächung des Wachstums in China wider.

In den meisten Hauptabnehmerbranchen der Chemieindustrie blieb das Wachstum auf einem ähnlichen Niveau wie 2013. In der Transport- und in der Bauindustrie waren die Entwicklungen regional sehr unterschiedlich. Während die Automobilproduktion in der Europäischen Union wieder deutlich wuchs, schwächte sich das robuste Wachstum der Autoindustrie in Asien und in den USA ab. Die Bauproduktion der Europäischen Union nahm erstmals seit 2007 wieder leicht zu. Dagegen wuchs die Bauindustrie in den USA, Japan, China und Südamerika zum Teil deutlich schwächer als im Vorjahr.

Die Landwirtschaft wuchs deutlich langsamer als 2013. In Nord- und Südamerika fiel der Zuwachs nach den teilweise sehr hohen Wachstumsraten des Vorjahres geringer aus. In Osteuropa ging das Wachstum der Agrarproduktion zurück.

Wachstum wichtiger Abnehmerbranchen – Reale Veränderung gegenüber Vorjahr
Wachstum wichtiger Abnehmerbranchen, Reale Veränderung gegenüber Vorjahr (Balkendiagramm)

BASF-Umsatz nach Branchen
Direkte Kunden

>15 %

 

Chemie und Kunststoffe | Energie und Rohstoffe

10–15 %

 

Konsumgüter | Transport

5–10 %

 

Landwirtschaft | Bauindustrie

<5 %

 

Gesundheit und Ernährung | Elektronik