Entwicklung der chemischen Industrie

  • Etwas schwächeres Wachstum als im Jahr 2013

Die chemische Industrie (ohne Pharma) wuchs entsprechend der gedämpften Dynamik in ihren wichtigen Abnehmerindustrien mit 4,0 % etwas schwächer als im Vorjahr (+4,5 %). Unsere ursprüngliche Prognose war mit +4,4 % etwas höher.

In der Europäischen Union nahm die Produktion nach der Stagnation im Jahr 2013 insgesamt nur leicht zu. Wachstumsimpulse kamen insbesondere aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich und den osteuropäischen EU-Ländern. In Deutschland sank die Chemieproduktion dagegen vor allem auf Grund von Produktionsrückgängen bei den Basischemikalien. In den USA war das Wachstum so hoch wie im Vorjahr; mit 2,7 % fiel es deutlich höher aus als in Europa. In Japan führte die Konjunkturabschwächung zu einem leichten Rückgang der Chemieproduktion. In China, dem größten Chemiemarkt der Welt, war die Wachstumsrate der chemischen Industrie weiterhin hoch. Allerdings lag das Wachstum auf Grund der schwächeren Gesamtkonjunktur um rund einen Prozentpunkt unter dem Vorjahreswert.

Chemieproduktion (ohne Pharma) – Reale Veränderung gegenüber Vorjahr
Chemieproduktion (ohne Pharma), Reale Veränderung gegenüber Vorjahr (Balkendiagramm)