Segmentprofil

Das Segment Chemicals besteht aus den Unternehmensbereichen Petrochemicals, Monomers und Intermediates. In integrierten Produktionsanlagen – unserem Verbund – stellen wir in Europa, Asien und Nordamerika eine breite Palette von Basischemikalien und Zwischenprodukten für interne und externe Kunden her.

Unternehmensbereiche


Petrochemicals

Breite Palette an Grundprodukten und Spezialitäten, beispielsweise für die Chemie- und Kunststoffindustrie

Monomers

Isocyanate und Polyamide sowie anorganische Grundprodukte und Spezialitäten für unterschiedliche Branchen wie die Kunststoff-, Auto-, Bau- oder Elektronikindustrie

Intermediates

Weltweit umfassendstes Sortiment an Zwischenprodukten, etwa Ausgangsstoffe für Lacke, Kunststoffe, Textilfasern oder Pflanzenschutzmittel

Umsatz


Chemicals – Umsatz (Tortendiagramm)


Chemicals – Umsatzeinflüsse
Chemicals – Umsatzeinflüsse (Balkendiagramm)
Chemicals – Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen (in Mio. €)
Chemicals – Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen (Balkendiagramm)

Wie wir Wert schaffen – ein Beispiel

Natriumnitrat

Wärmeträger- und Speichermedium für solarthermische Kraftwerke

Wert für die BASF

7%

Erwartetes jährliches Umsatzwachstum in dieser Anwendung bis 2025

Wert für die Kunden

bis zu 10%

Höhere Kraftwerkseffizienz durch thermische Energiespeicherung

Bei der Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien kommt es je nach Tageszeit und Wetterlage zu starken Schwankungen. Für eine gleichmäßige und verlässliche Stromversorgung sind daher Energiespeicher erforderlich. Flüssigsalz auf Basis von Natriumnitrat lässt sich sowohl als Wärmeträger- als auch als Speichermedium einsetzen. Dadurch ist es besonders für die wachsende solarthermische Stromerzeugung geeignet. Bis 2025 wollen wir den Umsatz von Natriumnitrat in dieser Anwendung weltweit im Schnitt um 7 % pro Jahr erhöhen.

In solarthermischen Kraftwerken dient Flüssigsalz auf Basis von Natriumnitrat dazu, die durch Sonneneinstrahlung erzeugte Wärme zu speichern und zeitversetzt wieder abzugeben, so dass diese in Strom umgewandelt werden kann. Die Auslastung – und damit die Effizienz der Kraftwerke – kann so um bis zu 10 % gesteigert werden.

Strategie

  • Integrierte Produktionsanlagen als Herzstück des Verbunds
  • Technologie- und Kostenführerschaft sind wichtigste Wettbewerbsvorteile

Mit unseren Produktionsanlagen bilden wir das Herzstück der Verbundstruktur und versorgen die Segmente der BASF mit Basischemikalien für die Herstellung höherveredelter Produkte. Wir schaffen Wert durch Verfahrens- und Produktionsinnovationen und investieren in Zukunftsmärkte, um das Wachstum des gesamten BASF-Verbunds sicherzustellen. Als zuverlässiger Lieferant vermarkten wir unsere Chemikalien an Kunden aus weiterverarbeitenden Industrien, vor allem aus den Branchen Chemie, Elektronik, Bau, Textil, Holz, Automobil, Pharma und Pflanzenschutz. Mit neuen Verfahren und Technologien sowie durch Investitionen und Kooperationen in Zukunftsmärkten entwickeln wir unsere Wertschöpfungsketten kontinuierlich weiter und bauen unsere Marktposition vor allem außerhalb von Europa aus.

Wir investieren in Forschung und Entwicklung, um neue Technologien zu entwickeln und unsere bestehenden Technologien noch effizienter zu machen. Kostenführerschaft und eine klare Ausrichtung entlang einzelner Wertschöpfungsketten zählen zu unseren wichtigsten Wettbewerbsvorteilen. Wir konzentrieren uns auf die wesentlichen Erfolgsfaktoren des klassischen Chemiegeschäfts: die Ausnutzung von Größen- und Verbundvorteilen, eine hohe Anlagenverfügbarkeit, eine kontinuierliche Optimierung des Zugangs zu Rohstoffen, schlanke Prozesse sowie eine verlässliche und kostengünstige Logistik. Darüber hinaus verbessern wir ständig unsere globalen Produktionsstrukturen und richten diese an regionalen Marktanforderungen aus.