Stakeholder einbeziehen

  • Kontinuierlicher Dialog mit unseren Stakeholdern entlang der Wertschöpfungskette
  • Nachhaltigkeit in Unternehmensalltag integriert

Zu unseren Stakeholdern zählen Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Aktionäre sowie Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Medien. Wir kommunizieren unsere Aktivitäten transparent und stellen uns kritischen Fragen. Durch den kontinuierlichen Austausch mit unseren Stakeholdern entlang der gesamten Wertschöpfungskette wollen wir die gesellschaftliche Akzeptanz unseres Handelns sicherstellen und gleichzeitig vertrauensvolle Partnerschaften aufbauen. Daneben überprüfen wir durch unseren Stakeholderdialog die Ergebnisse unserer Wesentlichkeitsanalyse auf Vollständigkeit und Aktualität.

Eine besondere Verantwortung tragen wir für die Nachbarn an unseren Produktionsstandorten. In 84 Nachbarschaftsforen tauschen wir uns zu aktuellen Themen aus. Die Nachbarschaftsforen sollen einen offenen Dialog zwischen den Bürgern und dem Management unserer Standorte fördern. Durch diesen Austausch wollen wir das Vertrauen in unsere Aktivitäten stärken.

Im Sinne unserer Unternehmensstrategie integrieren wir das Thema Nachhaltigkeit in den Unternehmensalltag und unterstützen unsere Mitarbeiter dabei, ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu leisten. Im Jahr 2014 haben wir weitere Informationsveranstaltungen, Onlineschulungen, Workshops und Diskussionsrunden zum Thema Nachhaltigkeit angeboten.

Um unsere Stakeholder noch intensiver einzubeziehen, haben wir im Jahr 2014 Themen, wie Verantwortung in der Lieferkette, Klimaschutz und Menschenrechte, mit unserem Beratungsgremium, dem Stakeholder Advisory Council, diskutiert. Die verschiedenen internationalen Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft haben mit dem Vorstand erneut wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte diskutiert, um den Nachhaltigkeitsansatz der BASF weiterzuentwickeln. So werden wir auf Grund einer Diskussion zum wesentlichen Aspekt „Partnerschaften“ im Stakeholder Advisory Council unsere Vorgehensweise beim Dialog mit Nachbarn an wichtigen Standorten weltweit überprüfen und vereinheitlichen.

BASF engagiert sich aktiv im UN Global Compact: Der BASF-Vorstandsvorsitzende ist Mitglied im UN Global Compact Board. Im globalen Netzwerk des Global Compact LEAD beteiligen wir uns an der Gestaltung der „Post-2015-Development-Agenda“ und diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmern mögliche globale Nachhaltigkeitsziele. Daneben ist BASF in zahlreichen lokalen Global-Compact-Netzwerken aktiv.

Unsere politische Interessenvertretung unterliegt transparenten Regeln und erfolgt im Einklang mit den von uns öffentlich vertretenen Positionen. BASF unterstützt grundsätzlich keine politischen Parteien. In den USA haben Mitarbeiter das „BASF Corporation Employees Political Action Committee“ gegründet – eine unabhängige, staatlich registrierte Vereinigung von Mitarbeitern, die Mitarbeiterspenden für politische Zwecke sammelt und über deren Verwendung eigenständig entscheidet.