Beteiligungsergebnis, Finanzergebnis und Ergebnis nach Steuern
Die Inhalte dieses Abschnitts sind nicht Bestandteil der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung, sondern wurden einer gesonderten betriebswirtschaftlichen Prüfung mit begrenzter Sicherheit durch unseren Abschlussprüfer unterzogen.
Die Inhalte dieses Abschnitts sind ungeprüfte freiwillige Inhalte, die vom Abschlussprüfer kritisch gelesen wurden.
Der Anstieg des Beteiligungsergebnisses gegenüber dem Vorjahr um 711 Millionen € ergab sich vor allem aus dem um 655 Millionen € höheren Ergebnis der nicht-integralen Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden. Grund für den Anstieg waren Netto-Sondererträge in Höhe von 1.338 Millionen €, vor allem im Zusammenhang mit Erstattungen aus den für enteignete Vermögenswerte in Russland bestehenden Bundesgarantien bei Wintershall Dea GmbH, Kassel. Im Vorjahr war im Zusammenhang mit der Einbringung von Vermögenswerten von Wintershall Dea in Harbour Energy plc, London/Vereinigtes Königreich, ein Sonderertrag in Höhe von 390 Millionen € angefallen.
Das Finanzergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 52 Millionen €, vor allem infolge von geringeren Nettozinsaufwendungen aus Pensionsplänen und ähnlichen Verpflichtungen im Übrigen Finanzergebnis. Das Zinsergebnis lag nahezu auf Vorjahresniveau.
Insgesamt stieg das Ergebnis vor Ertragsteuern im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 586 Millionen € auf 2.447 Millionen €. Aufwendungen für Ertragsteuern beliefen sich auf 907 Millionen € (Vorjahr: 573 Millionen €). Die Steuerquote für das Jahr 2025 betrug 37,1 %, nach 30,8 % im Vorjahr. Die relativ hohe Steuerquote war in beiden Jahren maßgeblich bedingt durch die Nichterfassung von aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge. Zudem wurde der Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf des Geschäfts mit Bautenanstrichmitteln in Brasilien mit 34 % versteuert.
Das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführtem Geschäft lag bei 1.540 Millionen € (Vorjahr: 1.288 Millionen €).
Das Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführtem Geschäft, das die zur Veräußerung vorgesehenen Geschäftsaktivitäten der Fahrzeugserienlacke, Autoreparaturlacke und Oberflächentechnik enthielt, belief sich auf 185 Millionen € (Vorjahr: 165 Millionen €). Der Anstieg resultierte vor allem aus einem höheren Ergebnis der Betriebstätigkeit, welches im Vorjahr durch Sonderaufwendungen belastet war.
Das auf die Nicht beherrschenden Anteile entfallende Ergebnis sank um 48 Millionen € auf 107 Millionen €, vor allem aufgrund geringerer Ergebnisbeiträge von BASF TotalEnergies Petrochemicals LLC, Houston/Texas. Insgesamt ergab sich somit ein Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen in Höhe von 1.619 Millionen €.
Das Ergebnis je Aktie für das Jahr 2025 betrug 1,82 € (Vorjahr: 1,45 €).