Ertragslage der BASF SE
Die Inhalte dieses Abschnitts sind nicht Bestandteil der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung, sondern wurden einer gesonderten betriebswirtschaftlichen Prüfung mit begrenzter Sicherheit durch unseren Abschlussprüfer unterzogen.
Die Inhalte dieses Abschnitts sind ungeprüfte freiwillige Inhalte, die vom Abschlussprüfer kritisch gelesen wurden.
Millionen € |
2025 |
2024 |
|---|---|---|
Umsatzerlöse |
21.040 |
21.791 |
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen |
17.951 |
18.841 |
Bruttoergebnis vom Umsatz |
3.089 |
2.950 |
|
|
|
|
|
|
Vertriebskosten |
1.908 |
1.886 |
Allgemeine Verwaltungskosten |
521 |
529 |
Forschungs- und Entwicklungskosten |
1.176 |
1.221 |
Sonstige betriebliche Erträge |
937 |
1.000 |
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.006 |
1.317 |
Ergebnis der Betriebstätigkeit |
–1.585 |
–1.003 |
|
|
|
|
|
|
Beteiligungsergebnis |
4.374 |
3.622 |
Zinsergebnis |
–91 |
367 |
Übriges Finanzergebnis |
167 |
20 |
Finanzergebnis |
4.450 |
4.009 |
|
|
|
|
|
|
Ergebnis vor Ertragsteuern |
2.865 |
3.006 |
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
200 |
302 |
Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss |
2.665 |
2.704 |
Die Umsatzerlöse der BASF SE sanken im Berichtsjahr um 751 Millionen € auf 21.040 Millionen €. Trotz höherer Absatzmengen ergab sich im Produktgeschäft ein Umsatzrückgang aufgrund rückläufiger Verkaufspreise. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellten im Berichtsjahr erneut außergewöhnliche Herausforderungen für die Chemieindustrie dar. Vor diesem Hintergrund belasteten weiterhin eine niedrige Anlagenauslastung sowie in den Herstellungskosten erfasste außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von 54 Millionen € das Ergebnis der BASF SE. Effekte aus gesunkenen Rohstoff- und Energiepreisen sowie aus der Vorratsbewertung führten zu einem positiven Ergebnisbeitrag im Berichtsjahr. Dabei ergab sich aus dem Verzicht der Anwendung der Lifo-Methode ein positiver Einmaleffekt in Höhe von 289 Millionen €. Das Bruttoergebnis vom Umsatz stieg insgesamt um 139 Millionen € auf 3.089 Millionen € an.
Das Ergebnis der Betriebstätigkeit sank um 582 Millionen € auf –1.585 Millionen €, prognostiziert hatten wir hingegen nur einen leichten Ergebnisrückgang. Im Vorjahr war das Ergebnis der Betriebstätigkeit durch eine Änderung von versicherungsmathematischen Annahmen bei Pensionsverpflichtungen einmalig positiv beeinflusst. Im Berichtsjahr erhöhten sich die Vertriebskosten um 22 Millionen €, während die Verwaltungskosten um 8 Millionen € sowie die Forschungskosten um 45 Millionen € sanken. Der Saldo der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 752 Millionen € auf –1.069 Millionen €. Dabei stiegen die Aufwendungen für Restrukturierung um 333 Millionen € sowie für die Umsetzung weiterer strategischer Maßnahmen um 149 Millionen €. Des Weiteren verminderten sich die periodenfremden Erträge um 353 Millionen €. Dabei verringerten sich die Erträge aus der Auflösungen von Rückstellungen um 280 Millionen € und die Gewinne aus Anlagenabgängen um 148 Millionen €. Gegenläufig wirkten sich in den periodenfremden Erträgen um 52 Millionen € höhere Versicherungserstattungen aus. Zudem verbesserte sich das Währungsergebnis um 50 Millionen € und die Aufwendungen aus vereinbarten Kostenübernahmen von Gruppengesellschaften sanken um 115 Millionen €, die Aufwendungen für Umweltschutzmaßnahmen um 50 Millionen € sowie die außerplanmäßigen Abschreibungen um 20 Millionen €.
Das Finanzergebnis erhöhte sich um 441 Millionen € auf 4.450 Millionen €. Die Zunahme des Beteiligungsergebnisses resultierte aus höheren Gewinnabführungen, insbesondere aufgrund gestiegener Dividenden einer inländischen sowie einer brasilianischen Konzerngesellschaft. Gegenläufig wirkten sich im Wesentlichen niedrigere Dividenden einer niederländischen Tochtergesellschaft der BASF SE aus.
Das niedrigere Zinsergebnis war hauptsächlich durch das rückläufige Ergebnis aus dem Deckungsvermögen für Pensionen bedingt. Das Übrige Finanzergebnis stieg insbesondere aufgrund höherer Erträge im Zusammenhang mit Avalprovisionen.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern sank im Vergleich zum Vorjahr um 141 Millionen € auf 2.865 Millionen €. Die Aufwendungen aus Ertragsteuern nahmen im Berichtsjahr um 102 Millionen € ab. Aus der Abgrenzung latenter Steuern wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr um 287 Millionen € niedrigere Aufwendungen erfasst. Gegenläufig erhöhte sich der laufende Aufwand für Ertragsteuern um 185 Millionen €.
Der Jahresüberschuss sank im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 39 Millionen € auf 2.665 Millionen €.