BASF-Bericht 2025

Strategisch wirksame Chancen und Risiken

Die Inhalte dieses Abschnitts sind nicht Bestandteil der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung, sondern wurden einer gesonderten betriebswirtschaftlichen Prüfung mit begrenzter Sicherheit durch unseren Abschlussprüfer unterzogen.

Die Inhalte dieses Abschnitts sind ungeprüfte freiwillige Inhalte, die vom Abschlussprüfer kritisch gelesen wurden.

Langfristige Nachfrageentwicklung

Wir gehen davon aus, dass die Chemieproduktion (ohne Pharma) in den kommenden Jahren ungefähr so stark wachsen wird wie das globale Bruttoinlandsprodukt. Sollte sich das globale Wirtschaftswachstum unerwartet stark abschwächen, beispielsweise infolge einer anhaltenden Schwächeperiode in einzelnen Schwellenländern, weiter zunehmender protektionistischer Tendenzen oder von Engpässen an den Energiemärkten, könnten sich die erwarteten Wachstumsraten als zu ambitioniert herausstellen.

Zusätzliche Risiken ergeben sich aus geopolitischen Spannungen und militärischen Konflikten, die sich auf Lieferketten auswirken und die Effizienz der internationalen Ressourcenallokation verringern könnten. Darüber hinaus sind die Ambitionen der globalen Klimapolitik und ihre Umsetzung ein wichtiger Einflussfaktor für die Nachfrage aus unseren Kundenindustrien. Dies zeigt der Vergleich klimapolitischer Szenarien, die eine Begrenzung der Erderwärmung auf unter zwei Grad vorsehen, mit alternativen Szenarien, die eine stärkere Erwärmung annehmen. In ambitionierten klimapolitischen Szenarien ändert sich die Struktur der Nachfrage aufgrund des Einsatzes alternativer Energiequellen und Rohstoffe, hoher Investitionen in ressourcenschonende Technologien und geänderter Kundenpräferenzen, und das gesamtwirtschaftliche Wachstum kann geringer ausfallen.

Marktchancen ergeben sich in ambitionierten klimapolitischen Szenarien beispielsweise für Einsatzstoffe, die das Recycling von Kunststoffen erleichtern, durch eine höhere Nachfrage nach Isoliermaterialien für Gebäude, durch mehr Elektromobilität mit geänderter Nachfrage nach Kunststoffen, Isoliermaterialien, Kühlflüssigkeiten und Batteriematerialien sowie durch mehr alternative Proteine in der Landwirtschaft. Fossile Einsatzstoffe sowie darauf basierende Produktionstechnologien und Produktsegmente verlieren dagegen an Bedeutung. Dies erfordert eine weitere Dekarbonisierung der Produktionsverfahren, alternative Rohstoffe sowie die entsprechende Zahlungsbereitschaft der Kundenindustrien, um wettbewerbsfähig zu bleiben (mehr zur Unternehmensstrategie).

Entwicklung der Wettbewerbs- und Kundenlandschaft

Wir rechnen damit, dass Wettbewerber vor allem aus Asien, Nordamerika und dem Nahen Osten, auch aufgrund vorteilhafter Rohstoff- und Energiepreise sowie handelspolitischer Maßnahmen, in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen werden. Weiterhin gehen wir davon aus, dass viele Produzenten in rohstoffreichen Ländern ihre Wertschöpfungsketten in der Spezialchemie ausweiten werden. Darüber hinaus könnte sich das Aufkommen großer digitaler Marktplätze für Chemikalien auf bestehende Kunden- und Lieferbeziehungen auswirken.

Von unseren Kunden erwarten wir mittel- bis langfristig eine steigende Nachfrage nach nachhaltigeren Lösungen, zum Beispiel nach Produkten mit niedrigerem CO2-Fußabdruck und Lösungen für die Kreislaufwirtschaft. Diese Produkte können beispielsweise aus recycelten oder nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden oder über andere messbare Nachhaltigkeitsvorteile verfügen. Ein Anstieg der Kundennachfrage nach nachhaltigeren Lösungen ist jedoch auch stark von der Regulierung abhängig, die zu einer steigenden Zahlungsbereitschaft für CO2-arme und zirkuläre Produkte führt. Dann werden Unternehmen, die nachweislich nachhaltigere Lösungen anbieten, ein höheres Wachstum und eine höhere Profitabilität erzielen können. Daher adressieren wir diese Themen in Forschungs- und Investitionsprogrammen zur nachhaltigen Transformation von BASF.

Um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, haben wir Kosteneinsparprogramme initiiert, verbessern kontinuierlich unsere Produktionsabläufe, straffen unsere Strukturen, vereinfachen Prozesse und optimieren das Geschäftsportfolio. Unser Fokus liegt dabei auf attraktiven Geschäftsfeldern und auf der Differenzierung, unter anderem durch Nachhaltigkeitsvorteile, um unsere Kunden und BASF erfolgreicher zu machen.

Regulierung, Politik und Gesellschaft

Wir erwarten anhaltenden regulatorischen und gesellschaftlichen Druck zur Erreichung eines emissionsfreien Energieeinsatzes, einer klimaneutralen Ressourcen- und Rohstoffbasis sowie von weitreichenden Umweltzielen. Hierunter fallen auch Regulierungen mit Bezug auf die Bereiche Umweltschutz, Wasser, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft, die in den Kapiteln „E2 Reduzierung von Umweltverschmutzung“, „E3 Wasser“, „E4 Biodiversität und Ökosysteme“, „E5 Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft“ sowie „S3 Betroffene Gemeinschaften“ im vorliegenden Bericht dargestellt werden. Die politischen Lösungsansätze und die gesellschaftliche Akzeptanz hierfür werden regional unterschiedlich ausfallen. Insbesondere in Europa erwarten wir Maßnahmen mit kontinuierlich hoher Regulierungsdichte, Komplexität und Detailgenauigkeit. Darunter fallen unter anderem Anpassungen von Chemikalien- und Industrieregulierungen, die das Potenzial haben, die Wettbewerbsfähigkeit der Geschäftstätigkeit und des Produktportfolios von BASF, aber auch unserer Kunden erheblich zu beeinflussen. Ein weiteres, übergeordnetes Risiko besteht darin, dass politische Entscheidungsträger möglicherweise nicht schnell und entschlossen genug handeln, um notwendige Rahmenbedingungen für einen wettbewerbsfähigen Industriestandort zu schaffen.

Wir sehen das Risiko, dass die aktuellen geopolitischen Veränderungen zur Schaffung unabgestimmter oder divergierender globaler Gesetzgebungsstandards und Regulierungssysteme führen können, nicht nur in Bezug auf Chemikalien oder den Regulierungsrahmen für Digitalisierung, sondern auch in Bezug auf Kriterien hinsichtlich Klima, Umwelt, Soziales und Governance. Darüber hinaus beobachten wir eine Tendenz zu zunehmendem Staatsinterventionismus und Protektionismus. Solche Maßnahmen können die Wettbewerbsbedingungen verzerren und Risiken für globale Wertschöpfungsketten oder die Versorgungssicherheit darstellen. Gleichzeitig können sich aus den Bestrebungen von Staaten, ihre eigene Handlungsfähigkeit zu stärken und eine größere Unabhängigkeit von globalen Verflechtungen zu erreichen, auch Chancen ergeben. Risiken, aber auch Chancen sehen wir in der internationalen Standardsetzung für konkrete Produktkategorien oder Technologien.

Kommt es zu negativen Auswirkungen durch unsere Produktion oder unsere Produkte entlang unserer Wertschöpfungsketten, kann die gesellschaftliche Akzeptanz für unsere Geschäftstätigkeit leiden, das Vertrauen in BASF geringer werden und das Risiko für Rechtsstreitigkeiten steigen.

Wir erläutern unsere Strategie in Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern und gesellschaftlichen Akteuren. Dabei informieren wir uns gleichzeitig über geplante regulatorische Veränderungen und setzen uns für einen förderlichen und stabilen Regulierungsrahmen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene ein. BASF ist in der Lage, mit neuen Technologien, innovativen Produkten und Prozessen sowie einem breiten Produktportfolio wesentliche Beiträge zur Erreichung der UN-Entwicklungsziele, insbesondere im Hinblick auf Klimaneutralität, zu leisten.

Innovationen

Wir erwarten, dass sich der Trend zu höheren Nachhaltigkeitsanforderungen in unseren Kundenindustrien weiter fortsetzt. Unser Ziel ist es, die sich daraus ergebenden Chancen in einem wachsenden Markt durch nachhaltigere Innovationen zu nutzen. Schlüsselbereiche sind Produkte mit einem niedrigeren oder sogar Netto-Null-CO2-Fußabdruck, Lösungen für die Kreislaufwirtschaft sowie sichere und nachhaltigere Produkte. Um auf diesen Gebieten erfolgreich zu sein, haben wir spezifische Forschungs- und Investitionsprogramme zur nachhaltigen Transformation von BASF aufgelegt. Darüber hinaus haben wir unsere TripleS-Methode in unsere Forschungs- und Entwicklungsprozesse integriert, um unser Innovationsportfolio in Richtung erhöhter Nachhaltigkeit zu steuern.

Bei jedem einzelnen Forschungs- und Entwicklungsprojekt bestehen technische und kommerzielle Risiken. Wir begegnen diesen mit einem ausgewogenen und umfangreichen Projektportfolio sowie mit einem professionellen, meilensteinbasierten Projektmanagement.

Weitere Risiken können sich aus zunehmendem staatlichem Protektionismus und Forderungen nach Lokalisierung von Intellectual Property ergeben, um technologische Unabhängigkeit zu erreichen. Durch unseren globalen Wissensverbund in Forschung und Entwicklung stellen wir sicher, dass geistiges Eigentum in Ländern mit hohen Standards in Bezug auf Intellectual Property generiert und geschützt wird. Wir erwarten, dass die digitale Disruption etablierter Prozesse, unter anderem durch den Einsatz künstlicher Intelligenz, zu einer deutlichen Erhöhung der Effizienz und Effektivität in manchen Feldern führen wird. BASF ist bestrebt, in der digitalen Transformation der chemischen Industrie führend zu sein. Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien und Lösungen werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette evaluiert und unternehmensweit umgesetzt, zum Beispiel in Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung, für Geschäftsmodelle sowie in der Unternehmenssteuerung (mehr dazu unter Innovationen).

Einkauf und Lieferkette

Strategische Risiken im Einkauf sind für BASF von großer Bedeutung, da sie Auswirkungen auf die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und die Positionierung des Unternehmens haben können. Zu den strategischen Risiken zählen unter anderem strukturelle Veränderungen auf den globalen Märkten, der Klimawandel oder politische Entwicklungen. Die Sicherheit der Versorgung mit Rohstoffen, Energie und Dienstleistungen wird zunehmend von Handelsstreitigkeiten, Protektionismus, Sanktionen und geopolitischen Konflikten beeinflusst. Um diesen Risiken zu begegnen, setzt BASF auf eine umfassende Risikobewertung, eine diversifizierte Lieferantenbasis, eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen strategischen Lieferanten, auch auf dem Gebiet der Reduktion von Scope-3-Emissionen, sowie eine kontinuierliche Analyse der Märkte und Trends.

Wir beobachten zudem eine Ausweitung des uns und unsere Lieferanten beeinflussenden regulatorischen Rahmens (zum Beispiel das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, die EU-Richtlinie zu Sorgfaltspflichten von Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit, die EU-Verordnung zur Vermeidung von Entwaldung und Waldschädigung oder die Verordnung zur Schaffung eines CO2-Grenzausgleichssystems (CBAM)). Die mögliche Nichteinhaltung durch unsere Lieferanten kann zu einer reduzierten Lieferantenbasis führen. Alle Risiken werden kontinuierlich analysiert und es werden geeignete Strategien und Maßnahmen zur Abwehr der Risiken oder zur Minimierung der Auswirkungen auf BASF entwickelt (mehr dazu ab S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette). Dabei integrieren wir Nachhaltigkeits- und Compliance-Kriterien in die Beschaffungsstrategie, um regulatorische Risiken zu minimieren.

Investitionen

Wir erwarten, dass das Wachstum der Chemieproduktion in den Schwellenländern in den kommenden Jahren weiter über dem globalen Durchschnitt liegen wird. Die sich daraus ergebenden Chancen wollen wir nutzen, indem wir unsere Investitionen bevorzugt auf Wachstumsmärkte fokussieren und unsere Präsenz vor Ort ausweiten. Darüber hinaus tragen regionale Wertschöpfungsketten dazu bei, Risiken durch Handelskonflikte und Barrieren zu mindern, die eine Herausforderung für globale Märkte und Lieferketten darstellen.

Die Entscheidungen über Art, Umfang und Standort unserer Investitionsprojekte werden auf Basis etablierter ganzheitlicher Bewertungsprozesse getroffen. Sie berücksichtigen langfristige Prognosen für die Markt-, Margen- und Kostenentwicklung, Rohstoffverfügbarkeit sowie Länder-, Währungs-, Nachhaltigkeits- und Technologierisiken. Chancen und Risiken ergeben sich aus möglichen Abweichungen der realen Entwicklung von unseren Annahmen. Es gibt Pläne zur Risikominderung, wenn die Risiken erheblich sind.

Investitionen in nachhaltigere Technologien, die Umstellung unserer Produktion auf erneuerbare Energiequellen und die Nutzung von Energieeinsparpotenzialen stellen eine langfristige Chance dar, auch wenn sie kurzfristig, abhängig vom Markt und dem jeweiligen regulatorischen Rahmen, möglicherweise noch nicht rentabel sind (mehr zu unseren Investitionsvorhaben). Die Transformation unseres Unternehmens hin zu einer emissionsarmen Chemie wird detailliert im Kapitel „E1 Klimawandel“ dargestellt.

Akquisitionen/Devestitionen

Wir wollen unser Portfolio unter anderem durch wertsteigernde Akquisitionen stärken und den Wert der Standalone Businesses realisieren. Dabei fokussieren wir uns auf wachstumsstarke Märkte.

Die Bewertung von Chancen und Risiken spielt bei der Prüfung von Akquisitionszielen eine wesentliche Rolle. Eine detaillierte Analyse und Quantifizierung erfolgt im Rahmen der Due Diligence. Risiken sind beispielsweise erhöhte Personalfluktuation, eine verzögerte Realisierung von Synergien oder die Übernahme von im Vorfeld nicht exakt quantifizierbaren Verpflichtungen. Es bestehen aber auch Chancen, etwa durch zusätzliche Synergien. Darüber hinaus entwickeln wir unser Portfolio durch Ausgliederungen und Devestitionen weiter. In diesem Zusammenhang können sich Risiken aus möglichen Gewährleistungsansprüchen oder sonstigen vertraglichen Verpflichtungen, wie beispielsweise langfristigen Lieferverträgen, ergeben (mehr dazu unter Wesentliche Investitionen und Portfoliomaßnahmen).

Personal

Die aktuelle wirtschaftliche Lage sowie etwa daraus resultierende Strukturanpassungen bei BASF können zu Verunsicherungen unter Mitarbeitenden führen. Dies stellt das Unternehmen vor Herausforderungen, zum Beispiel hinsichtlich der Aufrechterhaltung des Engagements der Mitarbeitenden. Eine vermeintlich niedrigere Attraktivität von BASF als Arbeitgeber kann die Gewinnung qualifizierter Fach- und Führungskräfte im globalen Wettbewerb erschweren. Der demografische und technologische Wandel sowie veränderte Kompetenzprofile können zudem dazu führen, dass wir Fähigkeiten und Wissen in wichtigen Funktionen unserer Belegschaft verlieren oder nicht adäquat oder schnell genug aufbauen können.

Wir fördern exzellente Führung durch gezielte Entwicklungsangebote für Führungskräfte aller Ebenen. Führungskräfte können das Engagement ihrer Mitarbeitenden positiv beeinflussen und gemeinsam mit ihren Teams zur Umsetzung unserer strategischen Unternehmensziele produktiv und effizient beitragen.

Weiterführende Informationen zum Umgang mit Chancen und Risiken finden sich auch im Kapitel „S1 Arbeitskräfte des Unternehmens“ im vorliegenden Bericht (mehr dazu unter S1 Arbeitskräfte des Unternehmens).

Klima

Als energieintensives Unternehmen ergeben sich für BASF klimabezogene Risiken physischer Art sowie durch regulatorische Änderungen, zum Beispiel bei der Bepreisung von CO2 über Emissionshandelssysteme, Steuern oder die Energiegesetzgebung. Darüber hinaus kann die Emissionsbilanz und -intensität von BASF zu einer negativen Wahrnehmung und eingeschränkter Attraktivität bei externen Interessengruppen, wie etwa Kunden, Investoren und Fachkräften, führen. Wir begegnen diesen Risiken durch unsere Maßnahmen im Rahmen des Carbon Managements und indem wir unsere Positionen zum Klimaschutz und Fortschritte bei der Umsetzung unserer Klimastrategie transparent in öffentlich zugänglichen Quellen, zum Beispiel diesem Geschäftsbericht oder auf der BASF-Website, sowie im direkten Austausch mit den politischen Entscheidungsträgern und externen Interessengruppen darstellen (mehr dazu unter Regulierung/Politik).

Um die sich wandelnden physischen Risiken des Klimawandels für unsere Standorte fundiert zu bewerten, führt BASF umfassende Analysen auf Basis klimatischer Daten und Modellierungen eines externen Partners durch. Die zugrundeliegenden Klimaszenarien orientieren sich an den neuesten Abschätzungen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). Die Beschreibung der Methodik und der Ergebnisse dieser Analysen findet sich im Kapitel „E1 Klimawandel“ im vorliegenden Bericht.

Neben den klimabedingten Risiken ergeben sich aus unseren nachhaltigeren Produkten für Klimaschutz auch Chancen. Unser breites Produktportfolio umfasst unter anderem Lösungen für Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz, beispielsweise Isoliermaterialien für Gebäude, Materialien für die Elektromobilität oder nachwachsende Produkte, für die sich bei steigenden gesellschaftlichen Anforderungen und dadurch ausgelösten Regulierungen zusätzliche Marktchancen bieten. An weiteren Lösungen für eine nachhaltigere Landwirtschaft, die den ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Ansprüchen langfristig gerecht werden soll, arbeiten wir mit einer Vielzahl von wissenschaftlichen und öffentlichen Organisationen und Initiativen (mehr dazu unter Allgemeine Angaben).

Kreislaufwirtschaft
Die Kreislaufwirtschaft ist ein regeneratives System, in dem wirtschaftliches Wachstum vom Verbrauch endlicher Ressourcen entkoppelt ist. Die Kreislaufwirtschaft basiert auf den grundlegenden Prinzipien, Abfall und Verschmutzung zu vermeiden, Produkte und Materialien so lange wie möglich zu nutzen und gleichzeitig natürliche Systeme zu regenerieren.
Nachwachsende Rohstoffe
Nachwachsende Rohstoffe sind Materialien aus erneuerbaren Ressourcen, die durch natürliche oder künstliche Prozesse innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens regeneriert werden können. Dazu zählen sowohl biobasierte Ausgangsstoffe aus Biomasse als auch bio-attribuierte Materialien, für die Rohstoffe aus Biomasse über zertifizierte Verfahren wie die Massenbilanz zugewiesen werden.
Wertschöpfungskette
Als Wertschöpfungskette wird die Aufeinanderfolge von Veredlungsschritten im Produktionsprozess bezeichnet, angefangen bei den Rohstoffen über verschiedene Zwischenstufen wie Transport und Produktion bis zum fertigen Endprodukt.

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