Doppelte Wesentlichkeitsanalyse
Die Inhalte dieses Abschnitts sind nicht Bestandteil der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung, sondern wurden einer gesonderten betriebswirtschaftlichen Prüfung mit begrenzter Sicherheit durch unseren Abschlussprüfer unterzogen.
Die Inhalte dieses Abschnitts sind ungeprüfte freiwillige Inhalte, die vom Abschlussprüfer kritisch gelesen wurden.
ESRS-Kennzeichnung:
Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell
Prozess
Im Geschäftsjahr 2025 haben wir erneut eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse entsprechend den Anforderungen der ESRS durchgeführt. Dabei bauten wir auf der doppelten Wesentlichkeitsanalyse aus dem Jahr 2024 auf. Die Wesentlichkeitsanalyse bestimmt die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen unseres Unternehmens, abgeleitet aus identifizierten wesentlichen potenziellen und tatsächlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen. Wir planen, diese Analyse jährlich zu aktualisieren.
Unternehmensspezifische Auswirkungen, Abhängigkeiten, Risiken und Chancen haben wir gemeinsam mit internen Themenexperten identifiziert und validiert. Im Fokus standen dabei Aktivitäten, Standorte und Wertschöpfungsschritte, die ein erhöhtes Potenzial für negative Auswirkungen und Risiken haben. Diese Untersuchung wurde entlang unserer Wertschöpfungskette auf BASF-Gruppenebene durchgeführt. Dabei wurden Stakeholder-Interessen sowohl auf Basis des direkten Feedbacks (zum Beispiel aus unseren Advisory Councils, dem Zivilgesellschaftlichen Forum oder Diskussionen in Multi-Stakeholder-Netzwerken, siehe Allgemeine Angaben) als auch über indirekten Input (zum Beispiel durch eine Analyse von Kundeninteressen oder Kapitalmarktinteressen, basierend auf Big-Data-Analysetools oder Perception Studies) einbezogen. Um nachhaltigkeitsbezogene Chancen und Risiken zu identifizieren, wurden unter anderem Erkenntnisse aus der übergeordneten Chancen- und Risikoerhebung von BASF genutzt. Chancen und Risiken wurden aus den Auswirkungen abgeleitet. Zusätzlich wurden von Auswirkungen unabhängige Chancen und Risiken geprüft. Wir identifizieren bereits seit 2024 systematisch wesentliche Nachhaltigkeitsthemen basierend auf ESRS-Vorgaben im Rahmen unseres standardmäßigen Risikomanagement-Prozesses. Weiterhin wurden die Auswirkungen und Abhängigkeiten durch Themenexperten auf zusätzliche mögliche Risiken und Chancen überprüft.
Die Auswirkungen, Risiken und Chancen wurden danach anhand definierter Kriterien auf einer 5-Punkte-Skala bewertet und bei Überschreiten eines Grenzwertes als wesentlich eingestuft. Auswirkungen wurden anhand eines einheitlichen Bewertungsrahmens hinsichtlich ihrer Stärke (severity), bestehend aus der Schwere (scale) und Reichweite (scope), bewertet. Bei negativen Einflüssen haben wir auch bewertet, inwiefern eine Auswirkung unumkehrbar ist (irremediable). Für potenzielle Auswirkungen wurde deren Eintrittswahrscheinlichkeit (likelihood) geschätzt. Um wesentliche Auswirkungen zu ermitteln, wurde ein einheitlicher Grenzwert festgelegt, der sich aus der Gesamtsumme der bewerteten Faktoren ergibt und bei dem negative Auswirkungen stärker gewichtet wurden. Die internen Themenexperten bewerteten die Chancen und Risiken nach vorgegebenen Skalen hinsichtlich ihrer finanziellen Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit. Dafür wurden bestehende Methoden und Bewertungsskalen des Risikomanagements zugrunde gelegt. So wollen wir sicherstellen, dass unsere finanziellen und nachhaltigkeitsbezogenen Risiken anhand einer einheitlichen Methodik bewertet werden. Wir priorisieren Risiken anhand der Schwere ihrer Auswirkung sowie der Eintrittswahrscheinlichkeit und betrachten dabei finanzielle sowie nachhaltigkeitsbezogene Risiken. Im Identifikations- und Bewertungsprozess gewährleisten wir eine enge Verzahnung mit unserem Chancen- und Risikomanagement. Die Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse dienen zukünftig als Grundlage der Erfassung von Chancen und Risiken und werden so validiert.
ESRS-Kennzeichnung:
Die Bewertung der Auswirkungen, Risiken und Chancen wurde in einem nachfolgenden, iterativen Prozess durch fachübergreifende Experten und die Verantwortlichen für die zentrale Chancen- und Risikoberichterstattung geprüft. Dadurch wurde sichergestellt, dass die Bewertungslogik der Wesentlichkeitsanalyse innerhalb der BASF-Gruppe und facheinheitsübergreifend einheitlich angewandt wurde. Abschließend wurden der Vorstand, der Aufsichtsrat, der Konzernbetriebsrat und der BASF Europa Betriebsrat über den Prozess und die Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse informiert.
Nach Identifizierung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen wurden diese den einzelnen Unter-Unter-Themen, Unter-Themen und Themen (entsprechend Anwendungsanforderung (AR) 16 des ESRS 1) zugeordnet, um die Wesentlichkeit auf allen Themenebenen zu bestimmen. Die verantwortlichen Fachexperten ordneten den so bestimmten wesentlichen Themenebenen zunächst alle inhaltlich passenden Angabepflichten (Disclosure Requirements) und daraus abgeleitete qualitative sowie quantitative Datenpunkte (Data Points) zu. Gemäß ESRS 1, Appendix E, bewerteten die Fachexperten dann gemeinsam mit Experten für den übergeordneten Wesentlichkeitsprozess die sogenannte Informationswesentlichkeit auf Ebene der Angabepflichten und Datenpunkte nach den von der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) vorgegebenen Kriterien Entscheidungs- und Stakeholderrelevanz. So soll die Aussagekraft der Berichterstattung auf Datenpunktebene mit Blick auf das Ziel der Regulatorik – die Finanzierung der Transformation einer nachhaltigen Entwicklung – geschärft werden.
Ergebnisse
ESRS-Kennzeichnung:
Unsere ESRS-Wesentlichkeitsanalyse bestätigte in großen Teilen die Ergebnisse aus dem Jahr 2024. Folgende Änderungen ergaben sich im Vergleich zum Vorjahr:
E1 Klimawandel |
||
|---|---|---|
2025 entfallene Auswirkung |
|
2025 neu identifizierte Auswirkungen |
Klimaschädliche Emissionen durch Öl-und-Gas-Geschäft |
|
Rohstoffgewinnung aus fossilen Quellen |
|
|
Emissionen in der Nutzungsphase |
|
|
Emissionen am Ende der Nutzungsphase |
|
|
Anpassung von Standorten und Infrastruktur |
|
|
Auswirkungen durch fehlende Anpassung |
|
|
2025 neu identifizierte Risiken |
|
|
Produktionsausfälle und Kosten durch unzureichende Klimaanpassung |
|
|
Nachfrageeinbruch durch steigende Energiepreise |
E2 Reduzierung von Umweltverschmutzung |
||
2025 entfallene Auswirkungen |
|
|
Austritte von Chemikalien |
|
|
E4 Biodiversität und Ökosysteme |
||
2025 entfallene Auswirkungen |
|
2025 neu identifizierte Auswirkungen |
Landnutzung durch BASF-Standorte |
|
Beitrag von Produktionsstandorten zu globalen Treibern des Biodiversitätsverlusts |
Einsatz industrieller Chemikalien und ihre Verbreitung in der Umwelt können Arten beeinträchtigen |
|
|
Landnutzungsbedarf durch Anbau nachwachsender Rohstoffe |
|
|
E5 Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft |
||
|
|
2025 neu identifizierte Risiken und Chancen |
|
|
Wachstum durch Kreislaufwirtschaft |
|
|
Herausforderungen durch neue Gesetzesvorgaben |
S1 Arbeitskräfte des Unternehmens |
||
2025 entfallene Auswirkungen |
|
2025 neu identifizierte Auswirkungen |
Weiterbildung und Kompetenzentwicklung |
|
Förderung von Gesundheit und Sicherheitsbewusstsein |
|
|
2025 neu identifizierte Chance |
|
|
Potenzial durch starke Führung |
S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette |
||
|
|
2025 neu identifizierte Auswirkungen |
|
|
Gefahr von Zwangsarbeit in spezifischen Lieferketten |
In den Kapiteln „E2 Reduzierung von Umweltverschmutzung“ und „E5 Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft“ wurden Auswirkungen, die zuvor in jedem Wertschöpfungskettenschritt einzeln aufgeführt worden waren, zur Verbesserung der Lesbarkeit aggregiert. Auswirkungen, die die Verschmutzung von Wasser betreffen, werden in diesem Jahr zur besseren Lesbarkeit und Vermeidung von Wiederholungen im Kapitel „E2 Reduzierung von Umweltverschmutzung“ aufgeführt. Im Kapitel „S3 Betroffene Gemeinschaften“ wurde die potenzielle Auswirkung bezüglich einer möglichen Einschränkung des Rechts auf freie, vorherige und informierte Zustimmung indigener Gemeinschaften erweitert und umfasst nun potenzielle bodenbezogene Auswirkungen in der Wertschöpfungskette. Als produzierendes Unternehmen betreffen die Schwerpunkte unserer Auswirkungen den Klimawandel, hauptsächlich bedingt durch unseren Energiebedarf, weitere Umweltthemen (Emissionen in Luft, Wasser sowie Biodiversität) und die Arbeitskräfte unseres Unternehmens. Mit den identifizierten Risiken und Chancen sind finanzielle Auswirkungen verbunden, die entsprechend unseren Rechnungslegungsgrundsätzen in der Darstellung der Finanzlage, der finanziellen Leistungsfähigkeit und der Kapitalflussrechnung berücksichtigt wurden (siehe Anmerkung 23 im Anhang zum Konzernabschluss). Betroffene Gemeinschaften wurden bei der Identifikation der wesentlichen Themen für den Komplex Biodiversität und Ökosysteme nicht involviert.
Strategien zum Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen
Als Unternehmen, das in unterschiedlichsten Regionen und Geschäftsbereichen tätig ist, verfolgen wir einen diversifizierten Ansatz, um die Resilienz unserer Strategie und unserer Geschäftsmodelle sicherzustellen. Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse ist eng mit unserem Chancen- und Risikomanagement verzahnt, so dass die Ergebnisse dieser Analyse sowohl in den operativen als auch in den strategischen Risikomanagementprozess einfließen und eine strukturierte Bewertung seitens unserer Unternehmensbereiche ermöglicht wird (ergänzende Informationen zu unserem Chancen- und Risikomanagement unter Chancen und Risiken). Physische Klimarisiken und vorhandene Resilienzen analysieren wir zentral für unsere Standorte (siehe E1 Klimawandel). Auch bei der Entwicklung unserer Geschäftsstrategien betrachten wir die Resilienz unserer Geschäftsmodelle mit Blick auf ökonomische, ökologische und soziale Aspekte sowie ihre Auswirkungen, Risiken und Chancen. Unsere Unternehmensbereiche aktualisieren ihre Strategien in regelmäßigen Abständen und involvieren Fachleute des Unternehmensbereichs sowie der Einheiten „Corporate Strategy“ und „Corporate Sustainability“. Im Rahmen einer Chancen-Risiken-Analyse werden die wesentlichen Themen für die Laufzeit der Strategie identifiziert und bewertet. Dabei werden je nach Umfang der Strategieüberarbeitung Resilienzbetrachtungen, regulative Aspekte und Stakeholder-Erwartungen einbezogen, um künftige Marktentwicklungen abzuschätzen. Die vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten können dabei ebenfalls berücksichtigt werden. Zudem überprüfen wir mit unserer TripleS-Methode die Resilienz unseres Produktportfolios im Hinblick auf Umwelt- und Sozialaspekte.
Wir sehen uns aktuell in der Lage, die als materiell identifizierten Risiken zu adressieren und zu mitigieren, während wir gleichzeitig bestrebt sind, die wesentlichen Chancen konsequent zu nutzen.
In den Kapiteln „E1 Klimawandel“ sowie „E4 Biodiversität und Ökosysteme“ erläutern wir konkrete Ergebnisse unserer Resilienzanalyse für diese beiden Themenkomplexe. Darüber hinaus berichten wir zur Angabepflicht ESRS 2 IRO-1 gemäß den ESRS-Anforderungen in den Kapiteln „E2 Reduzierung von Umweltverschmutzung“, „E3 Wasser“, „E5 Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft“, „S1 Arbeitskräfte des Unternehmens“ und „G1 Unternehmenspolitik“. Die nachfolgenden Tabellen listen für jeden Themenstandard die wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen auf. Weitere Informationen zu den Auswirkungen, Risiken und Chancen pro ESRS-Themenstandard erläutern wir im jeweiligen Kapitel dieser (Konzern-)Nachhaltigkeitserklärung.
ESRS-Standard |
Bewertung/ |
Zeithorizont |
Verortung in der Wertschöpfungskette |
Wesentliche Auswirkung |
Kurze Beschreibung der wesentlichen Auswirkung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
Klimaschutz |
Negativ |
Mittel-, langfristig |
Vorgelagerte Wertschöpfungskette |
Landnutzungswandel durch Bezug von pflanzlichen Rohstoffen |
Unsere Beschaffung von Rohstoffen aus pflanzlichen Quellen setzt einen Impuls für den Anbau bestimmter Pflanzen und den Ausbau eines Produktionsumfelds für Materialkreisläufe. Dies wirkt sich negativ auf die Landnutzung aus. |
|
Klimaschutz |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Vorgelagerte Wertschöpfungskette |
Umweltauswirkungen durch Rohstoffe, die zur Elektrifizierung benötigt werden |
Für die Herstellung und Nutzung erneuerbarer Energien werden Mineralien und Metalle benötigt, deren Abbau und anschließende Verarbeitung sich negativ auf die Umwelt auswirken könnten. Zudem besteht in einigen Regionen bei ihrem Abbau ein Risiko für unangemessene Arbeitsbedingungen. |
|
Klimaschutz |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Vorgelagerte Wertschöpfungskette |
Rohstoffgewinnung aus fossilen Quellen |
In der chemischen Produktion werden fossile Rohstoffe verwendet, die sich durch ihre energieintensive Förderung sowie damit verbundene Landnutzungsänderungen und Treibhausgasemissionen negativ auf die Umwelt auswirken. |
|
Klimaschutz |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Emissionen in der Nutzungsphase |
Einige BASF-Produkte wie Treibmittel oder Brennstoffadditive verursachen während ihrer Anwendung Emissionen, die sich negativ auf die Umwelt auswirken. |
|
Klimaschutz |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Emissionen am Ende der Nutzungsphase |
Der Einsatz von BASF-Produkten, die aus kohlenstoffbasierten Rohstoffen hergestellt wurden, erzeugt – sofern kein Recycling möglich ist – an ihrem Lebensende Treibhausgase und belastet damit Klima und Umwelt. |
|
Energie |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Vorgelagerte Wertschöpfungskette |
Klimaschädliche Emissionen durch Nutzung fossiler Energieträger in unserer vorgelagerten Wertschöpfungskette (Scope 3) |
Im Rahmen der Förderung und Beschaffung fossiler Energien werden Treibhausgasemissionen, Luft- und Wasserverschmutzung sowie die Zerstörung von Habitaten in unserer vorgelagerten Wertschöpfungskette verursacht. |
|
Energie |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit |
Klimaschädliche Emissionen durch Nutzung fossiler Energieträger für unsere Produktion (Scope 1 und 2) |
Die eigene Erzeugung von Energie in Form von Dampf und Strom durch die Nutzung fossiler Energieträger in der eigenen Produktion wirkt sich durch Emissionen von Treibhausgasen und weiteren Schadstoffen auf Klima und Umwelt aus. |
|
Energie |
Positiv |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Beschleunigter Übergang zu Klimaneutralität durch Energietransformation |
Durch Investitionen in erneuerbare Energien können wir unseren Kunden Produkte mit einem reduzierten Product Carbon Footprint (PCF) anbieten und tragen durch reduzierte vorgelagerte Emissionen zum Übergang in Richtung Klimaneutralität bei. |
|
Anpassung an den Klimawandel |
Negativ, potenziell |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit; vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Anpassung von Standorten und Infrastruktur |
Bauliche Veränderungen und technische Anpassungen an BASF-Standorten weltweit, die zum Schutz vor Extremwetterereignissen notwendig sind – insbesondere in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik –, könnten sich durch die Bauaktivität, den damit verbundenen Flächenverbrauch und den erhöhten Energiebedarf negativ auf Umwelt und betroffene Gemeinschaften auswirken. |
|
Anpassung an den Klimawandel |
Negativ, potenziell |
Mittel-, langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit; vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Auswirkungen durch fehlende Anpassung |
Falls BASF-Standorte weltweit nur unzureichend an den Klimawandel und damit einhergehende Extremwetterereignisse angepasst sind, könnte dies zu negativen Auswirkungen auf Mitarbeitende, lokale Gemeinschaften sowie die Umwelt führen. |
|
Anpassung an den Klimawandel |
Positiv |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Innovationen als Hebel für Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel |
Innovationen aus der Chemie und neue Technologien können maßgeblich zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel beitragen. Mithilfe unserer TripleS-Methode (Sustainable Solution Steering) steuern wir unser Produktportfolio basierend auf der Nachhaltigkeitsleistung unserer Produkte. |
|
Luftverschmutzung |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit; vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Reguläre Emissionen in die Luft (ohne Treibhausgase; THG) |
Bei der Beschaffung, Produktion, Verwendung und Entsorgung unserer Produkte entstehen Emissionen in die Luft (ohne THG), wie zum Beispiel Stickoxide, Feinstaub oder Volatile Organic Compounds (VOCs). Diese Emissionen tragen zur Luftverschmutzung bei. |
|
Wasserverschmutzung |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit; vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Reguläre Emissionen in das Wasser |
Bei der Beschaffung, Produktion, Verwendung und Entsorgung unserer Produkte entstehen Emissionen in das Wasser, wie zum Beispiel Stickstoffverbindungen, organische Substanzen und Schwermetalle. Diese Emissionen tragen zur Wasserverschmutzung bei. |
|
Besorgniserregende/besonders besorgniserregende Stoffe |
Negativ, |
Langfristig |
Nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Einfluss auf menschliche Gesundheit und Umwelt durch (besonders) besorgniserregende Stoffe |
Durch den Verkauf von Produkten, die besorgniserregende oder besonders besorgniserregende Stoffe enthalten, könnte es bei unsachgemäßer Handhabung dieser Produkte in der nachgelagerten Wertschöpfungskette zu einer Verschmutzung von Wasser und Boden oder zu einer Beeinträchtigung der Umwelt oder der menschlichen Gesundheit kommen. |
|
Wasserentnahme und -verbrauch |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit; vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Eingeschränkte Verfügbarkeit durch Wasserentnahme und |
Durch Wasserentnahme in unserer eigenen Produktion sowie Wasserentnahme und ‑verbrauch entlang der gesamten Wertschöpfungskette – insbesondere in Regionen mit Wasserstress – beeinflussen unsere Aktivitäten die Verfügbarkeit von Wasser. |
|
Auswirkungen auf den Umfang und den Zustand von Ökosystemen |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Vorgelagerte Wertschöpfungskette |
Einfluss auf Landdegradation durch Beschaffung von Rohstoffen |
Unsere Beschaffung von Rohstoffen setzt einen Impuls für den An- und Abbau dieser Rohstoffe. Dieser führt zum Teil zu Landdegradation. |
|
Treiber des Biodiversitätsverlusts |
Negativ |
Kurz-, mittelfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit |
Beitrag von Produktionsstandorten zu globalen Treibern des Biodiversitätsverlusts |
BASF-Produktionsstandorte können über ihren Beitrag zu Klimawandel, Landnutzung, Umweltverschmutzung und Ressourcenverbrauch Biodiversität und Ökosysteme negativ beeinflussen. |
|
Populationsgröße von Arten, globales Ausrottungsrisiko von Arten |
Negativ, |
Kurz-, mittelfristig |
Nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Verlust von Artenvielfalt kann durch Einsatz von Pflanzenschutzmitteln begünstigt werden |
In der nachgelagerten Wertschöpfungskette könnte der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf großen Flächen in der Landwirtschaft zu einer Reduktion der Artenvielfalt führen. |
|
Landnutzungsänderungen |
Positiv |
Kurz-, mittelfristig |
Nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Nachhaltigere Intensivierung von Landwirtschaft |
Der Einsatz unserer Produkte in der Landwirtschaft, inklusive Pflanzenschutzmitteln, ermöglicht die Produktivitätssteigerung von Landwirten und unterstützt dadurch die Erzeugung von Lebensmitteln. |
|
Ressourcenzuflüsse, einschließlich Ressourcennutzung |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Vorgelagerte Wertschöpfungskette |
Beschaffung und Nutzung fossiler oder nachwachsender Rohstoffe |
Durch die Beschaffung und Nutzung fossiler oder nachwachsender Rohstoffe haben wir negative Auswirkungen auf die Überschreitung der Belastungsgrenzen der Erde, zum Beispiel durch Emissionen, Landnutzung und Umweltverschmutzung. |
|
Ressourcenabflüsse im Zusammenhang mit Produkten und Dienstleistungen |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit; vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Einsatz fossiler oder nachwachsender Rohstoffe |
Durch die Nutzung, die Verarbeitung und das Verbrennen fossiler oder nachwachsender Rohstoffe haben wir negative Auswirkungen auf die Überschreitung der Belastungsgrenzen der Erde, zum Beispiel durch Emissionen, Landnutzung und Umweltverschmutzung. |
|
Abfälle |
Negativ |
Langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit; vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Ressourcenverbrauch durch Abfall |
Durch den Abfall, der in unserer gesamten Wertschöpfungskette durch die Beschaffung, Produktion, Nutzung und Entsorgung entsteht, haben wir negative Auswirkungen auf die Belastungsgrenzen der Erde. |
|
Angemessene Entlohnung |
Positiv |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit |
Angemessene und wettbewerbsfähige Vergütung |
Unser am Markt orientiertes Entgelt und entsprechende Zusatzleistungen schaffen attraktive Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden und leisten einen positiven Beitrag zur Gesellschaft. |
|
Gesundheitsschutz und Sicherheit |
Negativ, |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit |
Potenzielle Gefahr für Gesundheit und Sicherheit |
Es besteht eine potenzielle Gefahr für die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitenden, wenn sie in Laboren oder Produktionsanlagen tätig sind und mit Chemikalien, einschließlich gefährlicher Substanzen, umgehen. Dies gilt insbesondere, wenn Anweisungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz oder Regeln in unseren Produktionsprozessen nicht befolgt werden. |
|
Gesundheitsschutz und Sicherheit |
Positiv, potenziell |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit |
Förderung von Gesundheit und Sicherheitsbewusstsein |
Hohe Standards für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz wirken sich positiv auf das Wohlbefinden, die Sicherheit und die Resilienz der Mitarbeitenden aus. Durch Gesundheitsprogramme und Sicherheitsschulungen fördern wir das Sicherheits- und Gesundheitsbewusstsein, das auch über das Arbeitsumfeld hinauswirkt. |
|
Gesundheitsschutz und Sicherheit |
Negativ, |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Vorgelagerte Wertschöpfungskette |
Erhöhte Gesundheits- und Arbeitssicherheitsrisiken im Umgang mit chemischen Rohstoffen |
Bei der Herstellung chemischer Rohstoffe bestehen in unserer vorgelagerten Wertschöpfungskette erhöhte Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, insbesondere wenn erforderliche Sicherheitsmaßnahmen nicht eingehalten werden. Dies ist vor allem in Ländern der Fall, in denen das nationale Recht keine oder niedrige Anforderungen an Arbeitsschutznormen umfasst. |
|
Kinderarbeit |
Negativ, |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Vorgelagerte Wertschöpfungskette |
Gefahr von Kinderarbeit in spezifischen Lieferketten |
Ein Risiko für Kinderarbeit besteht insbesondere in kritischen und weniger transparenten Lieferketten und in Ländern mit wenig staatlicher Kontrolle und geringen Einkommen. Dies betrifft etwa unsere vorgelagerten Lieferketten bei nachwachsenden Rohstoffen, Mineralien und Saatgut. Besonders betroffen sind Kleinbauernbetriebe oder handwerkliche Minen. |
|
Zwangsarbeit |
Negativ, potenziell |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Vorgelagerte Wertschöpfungskette |
Gefahr von Zwangsarbeit in spezifischen Lieferketten |
Die Beschaffung von Mineralien oder nachwachsenden Rohstoffen aus Ländern mit geringer staatlicher Kontrolle kann mit dem Risiko von Zwangsarbeit verbunden sein. Besonders betroffen sind Arbeitskräfte in Regionen mit Armut und Ungleichheit. |
|
Sonstige soziale und wirtschaftliche Rechte |
Negativ, |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit; vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Mögliche gesundheitliche Beeinträchtigung durch Herstellung und Verwendung von Chemikalien |
Die Herstellung und Verwendung von Chemikalien in unseren eigenen Betrieben und in unserer Wertschöpfungskette könnten die Gesundheit von Menschen und Gemeinschaften beeinträchtigen. |
|
Sonstige soziale und wirtschaftliche Rechte |
Positiv |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit |
Beitrag zur positiven Entwicklung von Gemeinschaften |
Durch unsere Geschäftstätigkeit, unser Stakeholder-Engagement und gesellschaftliches Engagement haben wir einen positiven wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Einfluss auf Gemeinschaften. |
|
Bodenbezogene Auswirkungen |
Negativ, |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Vorgelagerte Wertschöpfungskette |
Bodenbezogene Auswirkungen in der Lieferkette |
Unsere Geschäftsaktivitäten – insbesondere bei der Rohstoffbeschaffung – könnten unter anderem zu Landnutzungsänderungen, zu einem eingeschränkten Zugang zu Land und Ressourcen sowie zur Verletzung von Landrechten für betroffene Gemeinschaften führen. Davon könnten insbesondere indigene Gemeinschaften betroffen sein, etwa durch die Missachtung ihres Rechts auf freie, vorherige und informierte Zustimmung (FPIC). |
|
Angemessene Ernährung |
Positiv |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Positiver Beitrag zur Lebensmittelversorgung |
Unsere Pflanzenschutzmittel und unser Saatgut sorgen dafür, dass Pflanzen trotz Schädlingen oder anderer Beeinträchtigungen einen guten Ertrag liefern, so dass Menschen angemessen mit Lebensmitteln versorgt werden können. |
|
Unternehmenskultur |
Positiv |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit; vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Globaler Verhaltenskodex |
Unser globaler Verhaltenskodex hat einen positiven Einfluss auf Arbeitskräfte in unserem Unternehmen sowie auf unsere Wertschöpfungsketten. |
|
Schutz von Hinweisgebern (Whistleblowers) |
Positiv |
Kurzfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit; vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
Globale Compliance-Maßnahmen und ‑Systeme |
Unsere globalen Compliance-Maßnahmen und ‑Systeme haben einen positiven Einfluss auf unsere eigene Belegschaft sowie weitere Beschäftigte in unseren Wertschöpfungsketten. |
|
Vermeidung und Aufdeckung von Korruption und Bestechung |
Positiv |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Eigene Geschäftstätigkeit |
Antikorruptionsschulungen |
In den verpflichtenden Schulungen lernen Mitarbeitende, wie sie wachsam sein können, um jede Form von Bestechung oder Korruption zu vermeiden. Dadurch tragen wir zu einem Geschäftsumfeld bei, in dem Korruption und Bestechung nicht toleriert werden. Indem BASF als vertrauenswürdiges Unternehmen wahrgenommen und geschätzt wird, können wir dazu beitragen, Korruption und Bestechung zu reduzieren. |
ESRS-Standard |
Bewertung/ |
Zeithorizont |
Wesentliche Risiken und Chancen |
Kurze Beschreibung der wesentlichen Risiken und Chancen |
|
|---|---|---|---|---|---|
Anpassung an den Klimawandel |
Negativ, physisch |
Mittel-, langfristig |
Produktionsausfälle und Kosten durch unzureichende Klimaanpassung |
Falls bei Extremwetterereignissen, wie zum Beispiel Dürre oder Trockenheit, Produktionsanlagen nur unzureichend gekühlt werden können, könnte dies zu teilweisen oder vollständigen Produktionsunterbrechungen sowie einer verringerten Produktionsleistung führen. |
|
Klimaschutz |
Negativ, transitorisch |
Langfristig |
Steigende Produktpreise und/oder Produktionskosten und/oder geringeres Marktwachstum |
Emissionsärmere Produktion, die Rohstoffe mit verringertem CO2-Fußabdruck und erneuerbare Energien einsetzt, erhöht die Produktionskosten und letztendlich auch die Produktpreise. Gepaart mit gesellschaftlichem Druck zu geringerem Konsum könnte dies zu geringerem Marktwachstum führen. |
|
Klimaschutz |
Negativ, transitorisch |
Mittel-, langfristig |
Fragmentierung in der nationalen und regionalen Klimapolitik – und dadurch im Markt |
Starke Unterschiede in der Regulatorik aufgrund unterschiedlicher regionaler Klimapolitiken stellen uns als global tätiges Unternehmen vor besondere strategische Herausforderungen. |
|
Klimaschutz |
Negativ, transitorisch |
Langfristig |
Regulatorische Volatilität führt zu Wettbewerbsrisiken |
Politische Regularien zur Eindämmung des Klimawandels, wie etwa im Rahmen des EU Green Deal, können aufgrund von steigenden Kosten, zum Beispiel durch administrativen Aufwand und hohe Volatilität, ein Wettbewerbsrisiko für uns darstellen. |
|
Klimaschutz |
Positiv, transitorisch |
Langfristig |
Marktchancen durch klimafreundliche Produkte |
Unser breites Produktportfolio umfasst unter anderem Lösungen für Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz, für die sich bei steigenden gesellschaftlichen Anforderungen und dadurch ausgelösten Regulierungen zusätzliche Marktchancen bieten. |
|
Energie |
Negativ, transitorisch |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Steigende Energiekosten durch klimabezogene Regularien |
Für BASF als energieintensives Unternehmen ergeben sich Risiken insbesondere durch regulatorische Änderungen, etwa bei der Bepreisung von CO2 über Emissionshandelssysteme, Steuern und die Energiegesetzgebung. |
|
Energie |
Negativ, transitorisch |
Langfristig |
Nachfrageeinbruch durch steigende Energiepreise |
Ressourcenknappheit kann zu steigenden Energiepreisen führen. In der Folge könnten Hersteller- und Verbraucherpreise weiter steigen, was die Kundennachfrage zusätzlich verringern könnte. Dies könnte die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum von BASF gefährden. |
|
Energie |
Positiv, transitorisch |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Vorteilhafte Beschaffungskonditionen durch erneuerbare Energien |
Investitionen in eigene Erzeugungsanlagen und langfristige Lieferverträge reduzieren Abhängigkeiten von volatilen globalen Märkten und führen zu verhältnismäßig geringeren CO2-Vermeidungs- und Energiebeschaffungskosten. |
|
Wasserverschmutzung |
Negativ |
Mittel-, langfristig |
Steigender Aufwand für die Wasseraufbereitung durch regulatorische Änderungen |
Regulatorische Entwicklungen in Bezug auf Emissionen in Wasser können Investitionen in unsere Infrastruktur und Upgrades unserer Systeme notwendig machen. |
|
Besorgniserregende/besonders besorgniserregende Stoffe |
Negativ |
Mittelfristig |
Folgen von Regulierungen bezüglich (besonders) besorgniserregender Stoffe für Ein- und Verkauf oder Produktion |
Regulatorische Änderungen zu besorgniserregenden und besonders besorgniserregenden Stoffen, wie etwa deren Beschränkung, können die Verfügbarkeit relevanter Rohstoffe einschränken und das Marktverhalten sowie die Kundenakzeptanz negativ beeinflussen. |
|
Auswirkungen auf den Zustand der Arten |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Regulatorische Vorgaben für das Vermarkten von Chemikalien |
Gesetzesänderungen und andere regulatorische Entwicklungen, die sich darauf beziehen, wie sich Chemikalien auf den Zustand der Arten tatsächlich oder vermutlich auswirken können, beeinflussen unsere Möglichkeiten, BASF-Produkte zu vermarkten. |
|
Ressourcenabflüsse im Zusammenhang mit Produkten und Dienstleistungen |
Negativ |
Mittel-, langfristig |
Herausforderungen durch neue Gesetzesvorgaben |
Neue gesetzliche Vorgaben zum Schutz der Umwelt – insbesondere in Europa, aber zunehmend auch in anderen Regionen – erhöhen den Druck auf das BASF-Produktportfolio, etwa durch Anforderungen an Recyclingfähigkeit oder verpflichtende Rezyklatanteile. Dies kann uns vor Herausforderungen bei der Rohstoffbeschaffung stellen, beispielsweise durch höhere Kosten und technische Einschränkungen, was sich wiederum negativ auf das BASF-Geschäft auswirken kann. |
|
Ressourcenabflüsse im Zusammenhang mit Produkten und Dienstleistungen |
Positiv |
Mittel-, langfristig |
Wachstum durch Kreislaufwirtschaft |
Neue gesetzliche Vorgaben und gesellschaftliche Erwartungen bezüglich Kreislaufwirtschaft – etwa durch verpflichtende Rezyklatanteile oder Recyclingfähigkeit – schaffen potenzielle Marktchancen für BASF. |
|
Sichere Beschäftigung |
Negativ |
Kurz-, mittelfristig |
Herausforderungen für Engagement und Fachkräftesicherung |
Die aktuelle wirtschaftliche Lage sowie etwa daraus resultierende Strukturanpassungen bei BASF können zu Verunsicherungen unter Mitarbeitenden führen. Dies stellt das Unternehmen vor Herausforderungen, zum Beispiel hinsichtlich der Aufrechterhaltung des Engagements der Mitarbeitenden. Eine vermeintlich niedrigere Attraktivität von BASF als Arbeitgeber kann die Gewinnung qualifizierter Fach- und Führungskräfte im globalen Wettbewerb erschweren. |
|
Weiterbildung und Kompetenzentwicklung |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Verlust kritischer Fähigkeiten und Kompetenzen |
Demografischer und technologischer Wandel, veränderte Kompetenzprofile sowie der verstärkte Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte können dazu führen, dass wir Fähigkeiten und Wissen in wichtigen Funktionen unserer Belegschaft verlieren oder nicht adäquat oder schnell genug aufbauen können. |
|
Weiterbildung und Kompetenzentwicklung |
Positiv |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Potenzial durch starke Führung |
Wir fördern exzellente Führung durch gezielte Entwicklungsangebote für Führungskräfte aller Ebenen. Führungskräfte können das Engagement ihrer Mitarbeitenden positiv beeinflussen und gemeinsam mit ihren Teams zur Umsetzung unserer strategischen Unternehmensziele produktiv und effizient beitragen. |
|
Sonstige soziale und wirtschaftliche Rechte |
Negativ |
Kurz-, mittel-, langfristig |
Verlust gesellschaftlicher Akzeptanz durch potenzielle gesundheitliche Beeinträchtigung von Menschen und Gemeinschaften |
Kommt es zu negativen Auswirkungen auf Gemeinschaften, könnte die gesellschaftliche Akzeptanz für unsere Geschäftstätigkeit leiden, das Vertrauen in BASF schwinden und das Risiko für Rechtsstreitigkeiten steigen. |
Hier finden Sie eine umfassende Übersicht der in den ESRS vorkommenden Abkürzungen und Begriffsbestimmungen.