BASF-Bericht 2025

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Strategie

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ESRS-Kennzeichnung:

Unser Geschäft

Kernelement unserer „Winning Ways“-Strategie ist unser Anspruch, das bevorzugte Chemieunternehmen zu sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen (siehe Unsere Strategie). Mit unserem breit gefächerten Portfolio sowie unseren Produkt- und Prozessinnovationen wollen wir profitabel wachsen und Wert für unsere Aktionäre schaffen. Gleichzeitig entwickeln wir unsere Performance-Kultur weiter. Nachhaltigkeitsaspekte integrieren wir konsequent in unsere Strategie, unser Geschäft sowie unsere Bewertungs-, Steuerungs- und Vergütungssysteme. Dieser Grundsatz ist in unserem Unternehmenszweck verankert: We create chemistry for a sustainable future.

BASF liefert Produkte und Dienstleistungen an rund 75.000 Kunden aus den verschiedensten Branchen und in nahezu alle Länder der Welt. Unser Kundenportfolio besteht zum größten Teil aus globalen Großkunden und mittelständischen Unternehmen. Darüber hinaus gibt es einige wenige Produkte, die auch direkt an Endverbraucher vermarktet werden. Unser Fokus liegt auf dem Bereich Business-to-Business als Partner für verschiedenste weiterverarbeitende Industrien. Unsere Unternehmensbereiche haben wir in den Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Nutrition & Care, Surface Technologies sowie Agricultural Solutions zusammengefasst (siehe Geschäftsentwicklung in den Segmenten).

Das Segment Chemicals versorgt die anderen BASF-Segmente sowie Kunden mit Basischemikalien und Zwischenprodukten. Im Segment Materials produzieren wir moderne Werkstoffe und Vorprodukte für Kunststoffe und weiterverarbeitende Industrien. Das Segment Industrial Solutions entwickelt und vermarktet Inhalts- und Zusatzstoffe für industrielle Anwendungen. Das Segment Nutrition & Care produziert Inhaltsstoffe für Konsumgüter, etwa in den Bereichen Human- und Tierernährung sowie Reinigungsmittel und Körperpflege. Im Segment Surface Technologies bieten wir Batteriematerialien, Abgaskatalysatoren und Edelmetalllösungen an. Agricultural Solutions ist integrierter Lösungsanbieter von Saatgut, Traits, Pflanzenschutzmitteln sowie digitalen Lösungen für die Landwirtschaft.

Unsere Geschäftstätigkeit fokussiert sich auf die Chemiebranche. Eine Auflistung des Umsatzes nach Branchen enthält die Tabelle „BASF-Umsatz 2025 nach Branchen“. Der taxonomiekonforme Umsatz wird im Kapitel „EU-Taxonomie“ gesondert ausgewiesen. Wir sind weder im Bereich umstrittene Waffen noch in der Exploration fossiler Rohstoffe aktiv. Über das Produktportfolio unseres Segments Agricultural Solutions liefern wir einzelne Lösungen für den Tabakanbau. BASF hat globale Prozesse implementiert, um sicherzustellen, dass Produkte nur in Märkten vertrieben werden, in denen eine entsprechende Zulassung vorliegt. Wenn ein Produkt in einem bestimmten Markt von einem Vermarktungsverbot betroffen ist oder seine Zulassung verliert, wird das Produkt gemäß den lokalen gesetzlichen Richtlinien vom Markt genommen. In der Regel greifen unsere Selbstverpflichtungen, bevor Produkte von Verboten betroffen sind. Im Geschäftsjahr 2025 waren keine für BASF signifikanten Produkte von einem Verbot betroffen.

Im Geschäftsjahr 2025 erzielten wir einen Umsatz von 59.657 Millionen € (2024: 61.444 Millionen €), siehe Ertragslage. Die Verteilung unseres Umsatzes auf die Branchen unserer Kunden weist die folgende Tabelle aus:

BASF-Umsatz 2025 nach Branchena

> 20 %

Chemie und Kunststoffe

10–20 %

Transport und Automobil

10–20 %

Landwirtschaft

10–20 %

Konsumgüter

< 10 %

Bauindustrie

< 10 %

Elektronik

< 10 %

Energie und Rohstoffe

< 10 %

Gesundheit und Ernährung

a

Für den Branchensplit haben wir das Coatings-Geschäft entsprechend den IFRS® Accounting Standards berücksichtigt. Die Zahlen entsprechen einer Hochrechnung für das Gesamtjahr 2025 basierend auf der Branchenverteilung des Vorjahres sowie den Umsatzzahlen zum 31.12.2025 ohne das nicht fortgeführte Coatings-Geschäft.

Wir arbeiten weltweit mit über 70.000 Tier-1-Lieferanten zusammen. Sie beliefern uns mit wichtigen Rohstoffen, Chemikalien, Investitionsgütern sowie Verbrauchsmaterialien und erbringen eine Vielzahl von Dienstleistungen. Mehr Informationen zu unseren Lieferantenbeziehungen finden sich im Kapitel „S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette“. Einen Überblick über unser Geschäftsmodell, Input, Output, Auswirkungen auf unsere wichtigsten Stakeholder sowie über unsere Wertschöpfungskette bietet die Grafik „Wie wir Wert schaffen“. Eine Übersicht unserer Beschäftigten nach Regionen findet sich im Kapitel „S1 Arbeitskräfte des Unternehmens“.

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie

Für die grüne Transformation unserer Kunden (siehe Unsere strategischen Hebel) liefern wir ihnen Produkte, die positiv zur Nachhaltigkeit beitragen, etwa durch einen reduzierten CO2-Fußabdruck (siehe E1 Klimawandel). Unseren Transformationsansatz sowie die Staffelung unserer Transformationsprojekte über die Zeit erläutern wir im Kapitel „E1 Klimawandel“.

Unsere berichteten Nachhaltigkeitsziele sind global gültig und beziehen sich auf die gesamte BASF-Gruppe (ergänzende Informationen unter Unsere Ziele und Zielerreichung 2025). Unser strategischer Ansatz umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von der verantwortungsvollen Beschaffung unserer Rohstoffe über die sichere und ressourcenschonende Produktion bis zu nachhaltigeren Lösungen für unsere Kunden.

Mit unserer Strategie fokussieren wir unsere Aktivitäten auf wachstumsstarke Märkte. Wir wollen zum Beispiel unsere organisatorische Struktur, Produktionsstandorte und F&E-Aktivitäten in China und Indien stärken. Weltweit optimieren wir ständig unsere Organisation, Produktionsstandorte und F&E-Aktivitäten.

Die Grundlage unseres Verbundkonzepts1 ist die integrierte Verknüpfung und Steuerung unserer Anlagen. Der Verbund schafft effizientere Wertschöpfungsketten – von Basischemikalien bis zu hochveredelten Produkten – und ermöglicht eine ressourceneffizientere, CO2-optimierte und zuverlässiger steuerbare Produktion. Nebenprodukte aus einer Anlage werden zum Beispiel als Rohstoff in anderen Betrieben genutzt. So können wir Rohstoffe und Energie einsparen, Emissionen vermeiden, Logistikkosten senken und Synergien nutzen. Zugleich eröffnet der Verbund zahlreiche Möglichkeiten für den Einsatz nachwachsender und recycelter Rohstoffe. Dieses Potenzial wollen wir künftig stärker nutzen (siehe E5 Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft).

Unsere grüne Transformation entlang der Wertschöpfungskette

Ausgewählte Projekte im Berichtsjahr 2025
Anspruch:
Wir wollen das bevorzugte Chemieunternehmen sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen.
Vorgelagerte Wertschöpfungskette

Beschaffung nachwachsender und recycelter Rohstoffe

Erneuerbare Energien

Lieferanten­management

  • Verhaltenskodex
  • Nachhaltigkeits­bewertungen
  • Supplier-CO2-Management-Programm
Eigene Produktion

Sukzessive Implementierung neuer Verfahren

  • Einspeisung nachwachsender, recycelter und emissionsarmer Rohstoffe
  • Emissions­reduzierung

Sichere und effiziente Prozesse

  • Operational Excellence
  • Integrierte Verbundstruktur
  • Digitalisierung & Automatisierung
Nachgelagerte Wertschöpfungskette

Steuerung des Produkt­portfolios mit der
TripleS-Methode

  • Mehr Produkte mit Nachhaltigkeits­vorteilen: Sustainable-Future Solutions
  • Mehr Produkte, die Kreisläufe schließen oder erweitern: Loop Solutions
Basis:
Gesellschaftliche Akzeptanz unserer Geschäftstätigkeit (License-to-operate)

Nachhaltige Steuerung unseres Produktportfolios

Die Entwicklung unseres Produktportfolios ist für uns ein entscheidender Hebel, um unsere Kunden bei ihrer grünen Transformation zu unterstützen. Dabei setzen wir insbesondere auf unsere TripleS-Methode (Sustainable Solution Steering), mit der wir unser Produktportfolio hinsichtlich seines Beitrags unter anderem zu Themen wie Klimawandel und Energie, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft überprüfen. Neben der Umsetzung neuer Behördenauflagen treiben wir mit TripleS auch die Anpassung und Entwicklung neuer Produktionsprozesse voran, mit dem Ziel, den ökologischen Fußabdruck unserer Produkte zu verkleinern. Zusätzlich überprüfen wir mit unserer TripleS-Methode die Resilienz unseres Produktportfolios im Hinblick auf Umwelt- und Sozialaspekte. Die TripleS-Methode basiert auf klar definierten und im Methodenhandbuch nachvollziehbaren Kriterien in den jeweiligen Themenfeldern bezogen auf Nachhaltigkeit (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung, auf Englisch: Environmental, Social, Governance; kurz ESG). Zur geschäftsbezogenen, nachhaltigeren Steuerung des Produktportfolios liegt aktuell kein allgemein-quantitativer, wissenschaftlicher Rahmen vor, an dem Unternehmen sich bei einer Zielsetzung orientieren könnten.

Wir kategorisieren im Rahmen von TripleS unser Produktportfolio unter Berücksichtigung nachhaltigkeitsbezogener Aspekte in fünf Segmente: Pioneer, Contributor, Standard, Monitored und Challenged (siehe folgende Grafik). Zunächst werden alle Produkte dahingehend untersucht, ob sie negative Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsthemen haben oder in Zukunft haben könnten. Dabei betrachten wir Mindestanforderungen wie den Verhaltenskodex von BASF, Gefahren und Expositionen von Chemikalien über den gesamten Lebenszyklus, erwartete regulatorische Trends sowie Reputationsrisiken für BASF. Wenn wir bei der Bewertung unseres Portfolios Produkte mit Nachhaltigkeitsherausforderungen identifizieren, klassifizieren wir diese entweder als Monitored oder, im Fall erheblicher Herausforderungen, als Challenged. Für Produkte, die keine negativen Auswirkungen aufweisen, wird danach überprüft, ob sie einen positiven Beitrag zu mindestens einem dieser Nachhaltigkeitsthemen leisten: Klimawandel und Energie, Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft, Verringerung der Umweltverschmutzung, Gewässerschutz, Biodiversität, Beseitigung von Hunger und Armut, Gesundheit und Sicherheit. Gleichzeitig darf das Produkt keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf eine der Nachhaltigkeitskategorien haben. Produkte, für die weder ein positiver Beitrag zu Nachhaltigkeit noch negative Auswirkungen festgestellt wurden, werden als Standard eingestuft. Produkte mit einem positiven Beitrag werden je nach Leistungsniveau im Vergleich zum Marktstandard und ihrem Beitrag als Contributor oder Pioneer eingestuft. Im Jahr 2025 haben wir die TripleS-Methode geringfügig angepasst und weiterentwickelt, um unter anderem eine zunehmend IT-basierte Unterstützung bei der Bewertung und regulatorische Veränderungen hinsichtlich Chemikaliensicherheit zu berücksichtigen.

Wir fassen die Summe der Pioneer- und Contributor-Produkte als Sustainable-Future Solutions zusammen. Produkte aus diesen Kategorien leisten einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette. Hierzu gehören etwa nachwachsende und biologisch abbaubare Polymere, die als Alternativen zu synthetischen Polymeren in Körperpflegeprodukten eingesetzt werden können, und langlebige Pulverlacke, die unter anderem durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe über einen niedrigeren CO2-Fußabdruck verfügen. Mit unserer „Winning Ways“-Strategie verfolgen wir das Ziel, unser Portfolio noch stärker auf Nachhaltigkeit auszurichten. Mehr als 50 % des BASF-Umsatzes, der für TripleS relevant ist, soll bis 2030 auf Sustainable-Future Solutions entfallen. Das Ziel wurde 2023 auf Basis einer Analyse des BASF-Portfolios sowie unserer Wachstumsprognosen vom Vorstand beschlossen (Stand im Basisjahr: 41,4 %). Dabei wurde beispielsweise die Inbetriebnahme des Verbundstandorts in Zhanjiang/China berücksichtigt.

Umsatzanteile pro TripleS-Segment für das Geschäftsjahr 2025
Die Grafik zeigt die Umsatzanteile pro TripleS-Segment für das Geschäftsjahr 2025. Das TripleS-Segment Pioneer (Mit adäquater Profitabilität und über dem Marktstandard liegendem positivem Beitrag zur Nachhaltigkeit) hatte 2025 einen Umsatz von 11,9 Milliarden Euro sowie einen prozentualen Anteil am Umsatz von 24,9 %. 2024 waren es 13,2 Milliarden Euro und ein prozentualer Anteil am Umsatz von 24,2 %. Das TripleS-Segment Contributor (Mit adäquater Profitabilität und dem Marktstandard entsprechendem positivem Beitrag zur Nachhaltigkeit bezüglich Klimawandel und Energie, Ressourceneffizienz oder Kreislaufwirtschaft) hatte 2025 einen Umsatz von 11,3 Milliarden Euro sowie einen prozentualen Anteil am Umsatz von 23,6 %. 2024 waren es 12,1 Milliarden Euro und ein prozentualer Anteil am Umsatz von 22,1 %. Das TripleS-Segment Standard (Dem Marktstandard entsprechend ohne dedizierten Beitrag zu den Themen Klimawandel und Energie, Ressourceneffizienz oder Kreislaufwirtschaft) hatte 2025 einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro sowie einen prozentualen Anteil am Umsatz von 44,4 %. 2024 waren es 23,7 Milliarden Euro und ein prozentualer Anteil am Umsatz von 43,5 %. Das TripleS-Segment Monitored (Mit spezifischen regulatorischen oder kundenspezifischen Herausforderungen, die mittelfristig (2–5 Jahre) auftreten oder ein regionales Reputationsrisiko darstellen) hatte 2025 einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro und einen prozentualen Anteil am Umsatz von 5,3 %. 2024 waren es 3,9 Milliarden Euro und ein prozentualer Anteil am Umsatz von 7,1 %. Das TripleS-Segment Challenged (Mit erheblichen regulatorischen oder kundenspezifischen Herausforderungen, die kurzfristig (≤2 Jahre) auftreten, besonders besorgniserregenden Stoffen bei Anwendung im Endverbrauchermarkt, Verstößen gegen den BASF-Verhaltenskodex odereinem globalen Reputationsrisiko) hatte 2025 einen Umsatz von 0,5 Milliarden Euro sowie einen prozentualen Anteil am Umsatz von 1,1 %. 2024 waren es 0,7 Milliarden Euro und ein prozentualer Anteil am Umsatz von 1,3 %.

Der BASF-Umsatz mit Sustainable-Future Solutions lag im Jahr 2025 bei 48,5 % (2024: 46,3 %).2 Trotz eines herausfordernden Marktumfelds verzeichnen wir kontinuierliche Fortschritte dabei, unser gesetztes Ziel zu erreichen. Dies wird von der Einheit „Corporate Sustainability“ fortlaufend verfolgt. Unternehmensbereichen und Entscheidungsträgern stehen diese Analysen zur Verfügung. Hierbei identifizierte Trends werden in der jährlichen operativen Planung von „Corporate Finance“ erfasst und dokumentiert. Bei der Datenerhebung hinsichtlich unserer TripleS-Daten folgen wir der Annahme, dass wir alle neuesten relevanten regulatorischen Entwicklungen und alle Marktveränderungen berücksichtigt haben. Limitierungen gibt es bei der Differenzierung des positiven Beitrags unserer Produkte zu dem von Wettbewerbern, da diese Einschätzung qualitativ und nicht auf Basis von Marktstudien getroffen wird. Kontinuierlich, spätestens alle vier Jahre, überprüfen wir unser relevantes globales Produktportfolio3 anhand der TripleS-Methode. Dies umfasst rund 40.000 Produkte unter Berücksichtigung der jeweiligen Anwendung und Region, in der das Produkt vermarktet wird. Das für TripleS relevante Portfolio umfasst Umsätze der BASF-Segmente, die mit Verkaufsprodukten an Dritte im jeweiligen Geschäftsjahr erwirtschaftet wurden. Ausgenommen davon ist etwa das nicht-produktbezogene Geschäft mit Lizenzen oder Dienstleistungen.

Wir haben TripleS in die Bewertung unserer F&E-Prozesse integriert, um unter anderem auch die Anforderungen der EU-Kommission zu Safe and Sustainable by Design zu berücksichtigen. Mit TripleS schaffen wir Transparenz hinsichtlich des Nachhaltigkeitsbeitrags unseres Produktportfolios sowie zukünftiger Produkte, die im Rahmen von F&E zum Beispiel unter Berücksichtigung zirkulärer Designprinzipien entwickelt werden. Wir überprüfen, welche Herausforderungen unsere Produkte in Bezug auf Nachhaltigkeit haben, und steuern unser Portfolio in Richtung nachhaltigerer Lösungen. Entsprechend unserer Methodik trugen im Jahr 2025 rund 0,8 Milliarden €4 (2024: rund 0,9 Milliarden €) unserer jährlichen Ausgaben für F&E zu potenziellen Sustainable-Future Solutions bei.

Die Wirksamkeit von TripleS überprüfen wir durch die regelmäßige Portfoliosegmentierung entsprechend der Methode und dem gesetzten Ziel zum Umsatz mit Sustainable-Future Solutions. Zudem entwickeln wir im Fall von Challenged-Produkten Aktionspläne. Diese umfassen etwa Forschungsprojekte und Reformulierungen zur Produktoptimierung oder zu alternativen Produkten. Die Vermarktung aller Challenged-Produkte wird grundsätzlich innerhalb von fünf Jahren nach deren Erstbewertung eingestellt.

1 Das Verbundkonzept ist keine Policy oder Richtlinie von BASF und daher nicht als Konzept (Policy) im Sinne der ESRS zu verstehen.

2 Von den 59,7 Milliarden € Umsatz von BASF ohne das nicht fortgeführte Coatings-Geschäft im Jahr 2025 sind 47,7 Milliarden € relevant für die TripleS-Bewertung. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025 haben wir 99,3 % des relevanten Portfolios bewertet. In den Vorjahreswerten ist das nicht fortgeführte Coatings-Geschäft enthalten.

3 Dies umfasst sämtliche BASF-Produkte aller A-Gesellschaften und einiger ausgewählter B-Gesellschaften, ausgenommen Handelswaren. Weitere Informationen zur rechtlichen Unternehmensstruktur finden sich unter BASF-Gruppe. Die detaillierte Definition des relevanten Portfolios und weiterführende Informationen finden Sie auch im TripleS-Methodenhandbuch unter basf.com/de/sustainable-solution-steering.

4 Ausgaben für F&E ohne das Coatings-Geschäft im Jahr 2025. In den Vorjahreswerten ist das nicht fortgeführte Coatings-Geschäft enthalten.

ESRS
Die europäischen Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung (European Sustainability Reporting Standards, ESRS) bieten einen Rahmen für Unternehmen für die Berichterstattung über Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen. Die Standards wurden von der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) entwickelt und sind für alle Unternehmen verbindlich, die einer nationalen Umsetzung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) unterliegen.

Hier finden Sie eine umfassende Übersicht der in den ESRS vorkommenden Abkürzungen und Begriffsbestimmungen.
Grüne Transformation
Um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen, entwickelt und bietet BASF systematisch Lösungen an, die negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft minimieren und gleichzeitig die positiven Ergebnisse maximieren. Dazu gehören unsere Bemühungen um die Reduktion von CO2-Emissionen, die Schonung von Ressourcen und der Einsatz erneuerbarer Energien und nachwachsender Rohstoffe. Entsprechend den drei Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung stellen wir ein ökologisches und ökonomisches Gleichgewicht sowie soziale Verantwortung in den Vordergrund unseres Handelns.
Kreislaufwirtschaft
Die Kreislaufwirtschaft ist ein regeneratives System, in dem wirtschaftliches Wachstum vom Verbrauch endlicher Ressourcen entkoppelt ist. Die Kreislaufwirtschaft basiert auf den grundlegenden Prinzipien, Abfall und Verschmutzung zu vermeiden, Produkte und Materialien so lange wie möglich zu nutzen und gleichzeitig natürliche Systeme zu regenerieren.
Traits
Traits sind kommerzielle Pflanzeneigenschaften, wie zum Beispiel die gezielt eingebaute Resistenz gegenüber bestimmten Herbiziden oder die eingebaute Abwehr von bestimmten Insekten.
Wertschöpfungskette
Als Wertschöpfungskette wird die Aufeinanderfolge von Veredlungsschritten im Produktionsprozess bezeichnet, angefangen bei den Rohstoffen über verschiedene Zwischenstufen wie Transport und Produktion bis zum fertigen Endprodukt.

(Konzern-)Nachhaltig­­keits­­erklärung

Übersicht Inhalte der (Konzern-)Nachhaltig­­keits­erklärung

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