BASF-Bericht 2025

3. Akquisitionen und Devestitionen

Die Inhalte dieses Abschnitts sind nicht Bestandteil der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung, sondern wurden einer gesonderten betriebswirtschaftlichen Prüfung mit begrenzter Sicherheit durch unseren Abschlussprüfer unterzogen.

Die Inhalte dieses Abschnitts sind ungeprüfte freiwillige Inhalte, die vom Abschlussprüfer kritisch gelesen wurden.

Akquisitionen

Folgende Aktivität wurde von BASF im Jahr 2025 erworben:

  • BASF hat am 1. Juli 2025 den 49-prozentigen Anteil von DOMO Chemicals GmbH, Leuna/Deutschland, an der gemeinschaftlichen Tätigkeit Alsachimie S.A.S., Chalampé/Frankreich, übernommen und ist damit alleiniger Eigentümer der Produktionsgesellschaft für essenzielle Vorprodukte von Polyamid 6.6, darunter Adipinsäure und Hexamethylendiaminadipat (AH-Salz). Durch die Transaktion hat BASF die Möglichkeit, die Rückwärtsintegration wichtiger Rohstoffe zu optimieren und so eine zuverlässige und effiziente Versorgung entlang der PA-6.6-Wertschöpfungskette und die Erbringung von Standortdienstleistungen sicherzustellen. Die bisher anteilig konsolidierte Gesellschaft wird seit dem 1. Juli 2025 vollkonsolidiert. Der beizulegende Zeitwert des Eigenkapitalanteils, der unmittelbar vor dem Erwerbszeitpunkt von BASF gehalten wurde, betrug 52 Millionen €. Die mit Übernahme der Kontrolle durchzuführende Neubewertung resultierte in einem Gewinn in Höhe von 10 Millionen €, welcher ergebniswirksam in den Sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst wurde. Zum Umsatz des Geschäftsjahres 2025 trugen die erworbenen Geschäfte mit 2 Millionen € und zum Ergebnis der Betriebstätigkeit mit 7 Millionen € bei. Bei einer vollständigen Einbeziehung der Geschäfte und Vermögenswerte der Alsachimie in den Konzernabschluss von BASF seit dem 1. Januar 2025 hätten die Umsatzerlöse 4 Millionen € und das Ergebnis der Betriebstätigkeit 15 Millionen € betragen. Diese Pro-forma-Angaben dienen Vergleichszwecken; sie stellen nicht zwangsläufig die Werte dar, die sich ergeben hätten, wenn die Transaktion zum 1. Januar 2025 erfolgt wäre, und sind nicht für die Prognose zukünftiger Entwicklungen und Ergebnisse geeignet. Die Bruttobeträge der vertraglichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen 6 Millionen €.

Folgende Aktivität wurde von BASF im Jahr 2024 erworben:

  • Am 31. Juli 2023 haben BASF und Huntsman mit ihren chinesischen Partnerunternehmen die Trennung ihrer gemeinsamen MDI-Produktion im assoziierten Unternehmen Shanghai Lianheng Isocyanate Co., Ltd. bekannt gegeben. BASF hat eine der beiden MDI-Anlagen einschließlich der Produktionsanlagen für die Vorprodukte Anilin und Nitrobenzol sowie der Produktionsmitarbeitenden übernommen. Die Transaktion fiel in den Anwendungsbereich von IFRS 3 und wurde am 31. Januar 2024 abgeschlossen. Der Kaufpreis betrug 192 Millionen € und war in voller Höhe zahlungswirksam. Er entfiel auf die übernommenen Anlagen sowie zu einem kleineren Teil auf Vorräte.

Die folgende Übersicht zeigt die Auswirkungen der Akquisitionen in den Jahren 2025 und 2024 auf den Konzernabschluss. Sofern im Zuge von Akquisitionen Vermögenswerte hingegeben oder zusätzliche Verpflichtungen eingegangen wurden, werden die Auswirkungen in saldierter Form dargestellt.

Auswirkungen der Akquisitionen

 

2025

2024

 

Millionen €

%a

Millionen €

%a

Geschäfts- oder Firmenwerte

0

0,0

Übrige immaterielle Vermögenswerte

0

0,0

1

0,0

Sachanlagen

–13

0,0

188

0,7

Finanzanlagen

Übriges Vermögen

4

0,0

Langfristige Vermögenswerte

–9

0,0

188

0,4

Kurzfristige Vermögenswerte

63

0,2

16

0,1

davon Zahlungsmittel und Zahlungsmittel­äquivalente

Vermögen

55

0,1

205

0,3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenkapital

13

0,0

davon nicht beherrschende Anteile

Langfristiges Fremdkapital

22

0,1

davon Finanzschulden

3

0,0

Kurzfristiges Fremdkapital

19

0,1

3

0,0

davon Finanzschulden

2

0,1

Kapital

54

0,1

3

0,0

Auszahlungen für Akquisitionen

1

 

202

 

Zugänge von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittel­äquivalenten

 

 

Auszahlungen für Akquisitionen laut Kapitalflussrechnung

1

 

202

 

a

Prozentualer Anteil in Relation zur BASF‑Gruppe

Devestitionen

Folgende Aktivitäten wurden von BASF im Jahr 2025 veräußert:

  • Mit Wirkung zum 21. April 2025 hat BASF nach Genehmigung durch die zuständigen Behörden die Veräußerung ihrer Anteile an BASF Markor Chemical Manufacturing (Xinjiang) Co., Ltd. und Markor Meiou Chemical (Xinjiang) Co., Ltd. in Korla/China abgeschlossen. Die Gesellschaften betreiben Produktionsanlagen für Butandiol und PolyTHF, die dem Segment Chemicals zugeordnet waren. Die abgehenden Vermögenswerte und Schulden wurden bereits im vorausgegangenen Geschäftsjahr in eine Veräußerungsgruppe umgegliedert. Die Berechnung des Abgangsergebnisses, das unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wird, ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Berechnung des Abgangsergebnisses aus dem Verkauf der Anteile an BASF Markor Chemical Manufacturing (Xinjiang) Co., Ltd. und Markor Meiou Chemical (Xinjiang) Co., Ltd.

Millionen €

21.04.2025

Verkaufspreis

30

Abgehendes Nettovermögen

–42

Vermögen der Veräußerungsgruppe

–53

Auflebende Forderungen

5

Schulden der Veräußerungsgruppe

17

Auflebende Verbindlichkeiten

–11

Nicht beherrschende Anteile

13

Recycling bisher ergebnisneutral im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen

4

Sonstige

0

Abgangsergebnis vor Steuern

5

Steueraufwand

Abgangsergebnis nach Steuern

5

  • Mit Wirkung zum 30. September 2025 hat BASF nach Genehmigung durch die zuständigen Behörden die Veräußerung ihres Geschäfts mit Food and Health Performance Ingredients an Louis Dreyfus Company (LDC), Rotterdam/Niederlande, abgeschlossen. Dieses war zuvor Teil des BASF-Unternehmensbereichs Nutrition & Health. Zum Umfang der Transaktion gehörten der Produktionsstandort in Illertissen, Deutschland, drei Anwendungslabore außerhalb Deutschlands, sowie rund 300 Mitarbeitende, die im Zuge der Übernahme zu LDC gewechselt sind. Die abgehenden Vermögenswerte und Schulden wurden bereits im vorausgegangenen Geschäftsjahr in eine Veräußerungsgruppe umgegliedert. Die Berechnung des Abgangsergebnisses, das unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wird, ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Berechnung des Abgangsergebnisses aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Food and Health Performance Ingredients

Millionen €

30.09.2025

Verkaufspreis

162

Abgehendes Nettovermögen

–96

Vermögen der Veräußerungsgruppe

–120

Schulden der Veräußerungsgruppe

26

Auflebende Verbindlichkeiten

–2

Sonstige

–6

Abgangsergebnis vor Steuern

59

Steueraufwand

0

Abgangsergebnis nach Steuern

59

  • Mit Wirkung zum 1. Oktober 2025 hat BASF nach Genehmigung durch die zuständige Wettbewerbsbehörde die Veräußerung ihres brasilianischen Geschäfts mit Bautenanstrichmitteln an Sherwin-Williams, Cleveland/Ohio, abgeschlossen. Dieses war zuvor Teil des BASF-Unternehmensbereichs Coatings. Der Kaufpreis ohne Berücksichtigung von Barmitteln und Finanzschulden betrug 1,15 Milliarden US$. Die Transaktion war als Share Deal strukturiert und umfasste die Produktionsstandorte in Demarchi und Jaboatão, die damit verbundenen Verträge, die Marken Suvinil und Glasu! sowie den Transfer von rund 1.000 Mitarbeitenden. Mit der Einigung über den Verkauf wurden die abgehenden Vermögenswerte und Schulden des Geschäfts seit 31. März 2025 als Veräußerungsgruppe ausgewiesen. Mit der Veräußerung des nahezu ausschließlich in Brasilien tätigen Geschäfts ist die Veräußerungsgruppe abgegangen. Die Berechnung des Abgangsergebnisses, das unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wird, ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Berechnung des Abgangsergebnisses aus dem Verkauf des brasilianischen Geschäfts mit Bautenanstrichmitteln

Millionen €

01.10.2025

Verkaufspreis

981

Abgehendes Nettovermögen

–275

Vermögen der Veräußerungsgruppe

–409

Auflebende Forderungen

29

Schulden der Veräußerungsgruppe

106

Auflebende Verbindlichkeiten

–2

Recycling bisher ergebnisneutral im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen

–57

Sonstige

16

Abgangsergebnis vor Steuern

664

Steueraufwand

–264

Abgangsergebnis nach Steuern

400

Folgende Aktivität wurde von BASF im Jahr 2024 veräußert:

  • Am 3. September 2024 vollzog BASF den Verkauf des Explorations- und Produktionsgeschäfts (E&P-Geschäft) des Öl- und Gasunternehmens Wintershall Dea AG (seit dem 23. September 2024 Wintershall Dea GmbH), Kassel, an Harbour Energy plc, London/Vereinigtes Königreich. Das E&P-Geschäft umfasste in der Produktion und Entwicklung genutzte Vermögensgegenstände, Explorationsrechte sowie Lizenzen von Wintershall Dea zur Speicherung von Kohlendioxid. Im Gegenzug erhielten die Anteilseigner von Wintershall Dea – BASF (72,7 %) und LetterOne (27,3 %) – inklusive Kaufpreisanpassung eine Barzahlung von insgesamt 1,78 Milliarden US$ (BASF-Anteil: 1,29 Milliarden US$) sowie neue, von Harbour Energy ausgegebene Aktien, die einer Beteiligung von insgesamt 54,5 % an der erweiterten Harbour Energy entsprachen (BASF-Anteil: 39,59 %). Die nicht-integrale nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligung an der Harbour Energy wurde initial mit dem Schlusskurs der Aktie am 3. September 2024 zuzüglich direkt zurechenbarer Anschaffungsnebenkosten erfasst. Die zur Schließung vorgesehenen Hauptverwaltungssitze der Wintershall Dea und die hier beschäftigten Mitarbeitenden sowie das Geschäft mit Russland-Bezug, für das wesentliche Bundesgarantien bestehen, waren nicht Teil der Transaktion. Die Equity-Methode für die Anteile an Wintershall Dea wurde entsprechend fortgeführt. Das Ergebnis aus dem Verkauf des E&P-Geschäfts an Harbour Energy wurde im Ergebnis aus nicht-integralen Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, ausgewiesen.

Die folgende Übersicht zeigt die Auswirkungen der Devestitionen in den Jahren 2025 und 2024 auf den Konzernabschluss. Beim Umsatz wird der durch die Devestitionen verursachte Rückgang gegenüber dem angepassten Vorjahr dargestellt. Die Auswirkungen auf das Eigenkapital betrafen im Wesentlichen Abgangsgewinne beziehungsweise -verluste aus Devestitionen.

Auswirkungen der Devestitionen

 

2025

2024

 

Millionen €

%a

Millionen €

%a

Umsatz

–349

–0,6

–86

–0,1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Langfristige Vermögenswerte

–154

–0,3

–683

–1,4

davon Sachanlagen

–63

–0,2

–12

0,0

Kurzfristige Vermögenswerte

–383

–1,2

–25

–0,1

davon Zahlungsmittel und Zahlungsmittel­äquivalente

–46

–1,6

Vermögen

–538

–0,7

–708

–0,9

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenkapital

736

2,1

496

1,3

Langfristiges Fremdkapital

0

0,0

–2

0,0

davon Finanzschulden

Kurzfristiges Fremdkapital

–116

–0,7

41

0,2

davon Finanzschulden

Kapital

620

0,8

536

0,7

Einzahlungen aus Devestitionen

1.154

 

1.244

 

Weitere Auswirkungen im Rahmen der Devestitionenb

–283

 

–1.169

 

Einzahlungen aus Devestitionen laut Kapitalflussrechnung

871

 

75

 

a

Prozentualer Anteil in Relation zur BASF‑Gruppe

b

Beinhalten projektbezogene Steuerzahlungen sowie Abgänge von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Die Veräußerung des E&P-Geschäftes der Wintershall Dea an Harbour Energy im Jahr 2024 wird in der Kapitalflussrechnung nicht bei den Devestitionen, sondern als Abgang von Eigenkapitalinstrumenten ausgewiesen.

Vereinbarte Transaktionen

  • Am 10. Oktober 2025 gaben BASF und Carlyle, Washington D.C. die Unterzeichnung einer verbindlichen Vereinbarung über die Veräußerung der BASF-Geschäftseinheiten Fahrzeugserienlacke, Autoreparaturlacke und Oberflächentechnik („Coatings“) bekannt. Der Unternehmenswert der Transaktion beläuft sich auf 7,7 Milliarden €. Die Transaktion ist als Share Deal strukturiert. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die zuständigen Behörden wird der Abschluss der Transaktion im zweiten Quartal 2026 erwartet. Mit Abschluss der Transaktion wird BASF einen Zahlungsmittelzufluss vor Steuern von rund 5,8 Milliarden € sowie einen Anteil von 40 % an der neuen Coatings-Gesellschaft erhalten und diesen als Finanzanlage nach der Equity-Methode bilanzieren. Aufgrund der geplanten Veräußerung werden die betroffenen Geschäftseinheiten seit dem 30. September 2025 gemäß IFRS 5 als nicht fortgeführtes Geschäft ausgewiesen. Entsprechend sind die Ergebnisse des nicht fortgeführten Geschäfts im Berichts- und Vorjahreszeitraum separat in der Gewinn- und Verlustrechnung der BASF-Gruppe dargestellt. Im Zeitraum bis zum 31.12.2025 wurden Wertminderungen, im Wesentlichen auf Beteiligungen, in Höhe von 21 Millionen € erfasst.

Das Ergebnis aus dem nicht fortgeführten Coatings-Geschäft setzt sich wie folgt zusammen:

Gewinn- und Verlustrechnung aus dem nicht fortgeführten Coatings-Geschäft

Millionen €

2025

2024

Umsatzerlöse

3.746

3.816

Herstellungskosten

–1.914

–1.949

Bruttoergebnis vom Umsatz

1.832

1.867

Vertriebskosten

–1.164

–1.179

Allgemeine Verwaltungskosten

–132

–133

Forschungs- und Entwicklungskosten

–86

–92

Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

–176

–240

EBIT

274

223

Beteiligungsergebnis

–18

–4

Finanzergebnis

–12

–11

Ergebnis vor Ertragsteuern

244

208

Ertragsteuern

–59

–43

Ergebnis nach Ertragsteuern

185

165

davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend

21

21

Ergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen

164

144

Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführtem Geschäft (€)

0,18

0,16

Vom Sonstigen Ergebnis nach Steuern der Aktionäre der BASF SE in Höhe von –1.634 Millionen € (Vorjahr: 2.107 Millionen €) entfielen auf das nicht fortgeführte Coatings-Geschäft –162 Millionen € (Vorjahr: 98 Millionen €).

Die Buchwerte der Bilanzposten des nicht fortgeführten Geschäfts sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

Veräußerungsgruppe Coatings-Geschäft

Millionen €

31.12.2025

Bilanz

 

Geschäfts- oder Firmenwerte

–577

Übrige immaterielle Vermögenswerte

–492

Sachanlagen

–1.042

Integrale at Equity bilanzierte Beteiligungen

Nicht-integrale at Equity bilanzierte Beteiligungen

Sonstige Finanzanlagen

–38

Latente Steueransprüche

5

Ertragsteuerforderungen

–1

Übrige Forderungen und sonstiges Vermögen

–204

Langfristige Vermögenswerte

–2.349

Vorräte

–535

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

–764

Ertragsteuerforderungen

–36

Übrige Forderungen und sonstiges Vermögen

–141

Kurzfristige Wertpapiere

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

–148

Kurzfristige Vermögenswerte

–1.624

Vermögen der Veräußerungsgruppe

3.973

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

–203

Latente Steuerschulden

–44

Ertragsteuerrückstellungen

–1

Sonstige Rückstellungen

–33

Finanzschulden

Übrige Verbindlichkeiten

–41

Langfristiges Fremdkapital

–322

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

–305

Rückstellungen

–192

Ertragsteuerschulden

–57

Finanzschulden

–5

Übrige Verbindlichkeiten

–130

Kurzfristiges Fremdkapital

–689

Schulden der Veräußerungsgruppe

1.011

Reinvermögen

2.962

In den sonstigen Eigenkapitalposten war zum 31. Dezember 2025 ein Betrag von –300 Millionen € (Vorjahr: –138 Millionen €) für die Veräußerungsgruppe Coatings-Geschäft enthalten. Davon entfielen –274 Millionen € (Vorjahr: –75 Millionen €) auf Währungsumrechnungen und –26 Millionen € (Vorjahr: –62 Millionen €) auf die Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne.

Das nicht fortgeführte Coatings-Geschäft hat mit folgenden Zahlungsströmen zur Kapitalflussrechnung von BASF beigetragen:

Kapitalflüsse aus dem nicht fortgeführten Coatings-Geschäft

Millionen €

2025

2024

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit

356

399

Cashflow aus Investitionstätigkeit

–159

–175

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

–45

–25

Gesamt

152

199

  • BASF und Catexel GmbH, Wiesbaden, gaben am 16. Dezember 2025 bekannt, eine Vereinbarung über den Verkauf des BASF-Geschäfts für optische Aufheller, einem Inhaltsstoff für Waschmittelformulierungen, unterzeichnet zu haben. Das Geschäft ist derzeit Teil des Unternehmensbereichs Care Chemicals im Segment Nutrition & Care. Die Transaktion umfasst das internationale Geschäft einschließlich der Produktion für optische Aufheller am Standort Monthey/Schweiz, rund 80 Mitarbeitende sowie eine nicht-integrale at Equity bilanzierte Beteiligung. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Quartal 2026 erwartet.

Formulierung
Als Formulierung bezeichnet man die Mischung eines oder mehrerer Wirkstoffe mit Hilfsstoffen wie Emulgatoren, Stabilisatoren und anderen Nichtwirkstoffkomponenten, um die Anwendbarkeit von verschiedenen Produkten wie Kosmetika, Pharmazeutika, Pflanzenschutzmitteln sowie Farben und Lacken zu ermöglichen und deren Wirkung zu verbessern.
Wertschöpfungskette
Als Wertschöpfungskette wird die Aufeinanderfolge von Veredlungsschritten im Produktionsprozess bezeichnet, angefangen bei den Rohstoffen über verschiedene Zwischenstufen wie Transport und Produktion bis zum fertigen Endprodukt.

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